JESUS CHRISTUS – Gestern, Heute und in Ewigkeit

 

Diese Offenbarungen sind laut Joh. 14.21 durch das Innere Wort

 

empfangen von Johannes Widmann

 

und für privaten Gebrauch bestimmt. Alle Rechte vorbehalten!

 

 

 

 

 

 

VORWORT

 

Mögen diese Offenbarungen vielen Menschen in unserer Zeit Licht und Kraft geben, den Heilsplan Gottes zu erfüllen!

Ihr Bruder Johannes

 

Gott gibt den guten Geist denen, die ihn darum bitten        (Lk 11,13).

 

Die Liebe ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist             (Röm 5,5).

 

 

INHALTSVERZEICHNIS

 

Es heißt, sehet an das Lamm Gottes, das die Sünden

der Welt hinwegnimmt  ........................................................................................ 1

Warum konnte Ich einst Maria Magdalena vergeben, so auch

einem Petrus und einem Paulus  ......................................................................... 4

Sehet die Züchtigungen, die über die Welt kommen  ..........................................  6

Von den beiden Johannessen  ............................................................................     8

Betrachtet die beiden Gesetzestafeln Mose  .......................................................    10

Betrachtet Moses, wie er einst mit einem Stab an einen Felsen

schlug, und lebendiges Wasser trat hervor  .........................................................  13

Betrachtet die Erhöhung der Schlange durch Moses  ..........................................  15

Vom Gelobten Land, das einst Moses verheißen wurde  .................................... 17

Von der Löschung der Menschheitsschuld  .........................................................  19

Betrachtet die Zuchtruten der Menschheit heute und in der Zukunft  ..................     21

Elia hat einst den Himmel verschlossen, und es regnete

über Wochen und Monate nicht mehr  ................................................................. 22

Seiet Mir getreu, und Ich will euch die Krone des Lebens geben  .......................   25

Was war Mein größtes Werk  ..............................................................................   27

Von Meinem größten Jünger und Meiner größten Jüngerin  ..............................       29

Betrachtet die Schlange zu Meinen Füßen unter dem Kreuz  ............................  30

Wie könnt ihr Mir am meisten helfen  ................................................................. 32

Warum hat Kain einst Abel erschlagen  ..............................................................    35

Welcher Mensch des Alten Bundes war Mir der liebste  .....................................       38

Was wäre euch das Liebste von Meinen irdischen Gaben  ................................     39

Wer war im Alten Bund der Verworfenste  .......................................................... 42

Betrachtet die Engel und betrachtet die Teufel  ..................................................  45

Wie zeigen sich die Menschen vor Meinem Auge  .............................................       48

Viele verlassen Mich, weil viele Meine Hilfe scheinbar nicht erfahren  ...............       51

Wie ist das Leben nach dem Tode  ....................................................................      52

Ich bin fürwahr der Gute Hirte, der den Lämmlein nachläuft  ............................. 57

Ich bin euer Arzt und euer Helfer  .......................................................................   58

Es steht geschrieben, daß ein Engel eine Zornschale ausgießen wird - die Zornschale der Pestilenz  ....................................................................................     60

Wo kommt der Mensch her - wo geht er hin  .......................................................    62

Betrachtet Mich als Kind in der Krippe  ................................................................  64

Betrachtet Johannes am Jordan  ......................................................................... 66

Ich lade auch heute zum großen Gastmahl ein  ..................................................  67

Im Abendmahlssaal  ............................................................................................       68

J.W. 63/89                                                             28.10.1989

G E B E T

 

Allbarmherziger JESUS, nicht daß wir gerecht vor Dir wären, wir vertrauen nur auf Deine Barmherzigkeit. Sicher bemühen wir uns, o JESUS, Dir gerecht zu werden, aber Du mußt uns rechtfertigen durch Deine Barmherzigkeit. Wir haben nichts als uns, wir wollen uns Dir schenken mit unserer Liebe, mit unserer Weisheit und unserem Willen, mit unserem Herzen, unserer Seele, unserem Leib. Das ist alles, was wir haben. Nimm uns und rechtfertige uns, vor allem durch Deine Barmherzigkeit. O Herr, nimm uns und gib Dich uns selbst, denn Du sollst der Preis all unserer Siege allein sein. Amen

 

 

A - ES HEISST, SEHET AN DAS LAMM GOTTES,

DAS DIE SÜNDEN DER WELT HINWEGNIMMT

 

Wem werden Sünden vergeben? Wem sind die Sünden wirklich vergeben?

Wenn es heißt: "Die die Welt lieben, in denen ist nicht die Liebe des Vaters", so bedeutet das, daß die Weltliebe den Heiligen Geist nicht aufnimmt, daß aber alle jene, die da Gott lieben und den Heiligen Geist aufnehmen, die Sünden vergeben bekamen. Denn wo der Heilige Geist ist, ist Gerechtigkeit und wahre Vergebung aller Sünden und aller Strafen, hier ist wahre Genugtuung, Erlösung und Heil. Darum habe Ich über Maria Magdalena gesagt: "Sie hat viel geliebt, darum ist ihr viel vergeben." Wer viel Liebe hat, Meine Liebe hat, die Liebe zu Mir hat, dem ist viel vergeben. Wer Mich nicht liebt, dem ist der Geist Meiner Liebe nicht gegeben, dem kann auch nicht vergeben sein. So schließt die Liebe zu Mir die Vergebung aller Sünden ein.

Aber was bedeutet das Gebot der Nächstenliebe? Ich habe gesagt: Sündigt fortan nicht mehr, sondern bleibt in Meiner Liebe, und vor allem liebet eure Brüder und Schwestern, bleibet in der Liebe zum Nächsten! Denn

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es gibt zweierlei Sünden, die Sünde wider Mich, die werdet ihr tilgen durch die Liebe zu Mir, und die Sünde wider den Nächsten. Ihr werdet Mich lieben, und ihr werdet den Nächsten lieben, und damit wird euch auch die Sünde wider den Nächsten vergeben. Denn ihr habt auch ihm gegenüber um Meinetwillen Liebe, und darum ist euch auch jene Sünde wider den Nächsten vergeben. Welche Sünde kann der Mensch gegen Mich haben? Glaubens-, Hoffnungs- und Liebessünden gegenüber Mir. Er glaubt Mir nicht, er hofft nicht auf Meine Gnade, und er liebt Mich selbst nicht. Das sind die drei Hauptsünden gegenüber Mir.

Die Sünden gegen den Nächsten sind die 7 Gebote aus dem mosaischen Gesetz. Und Ich sage euch, liebet euren Nächsten, liebet den Nächsten um Meinetwillen wie euch selbst, und ihr werdet das Gebot der Nächstenliebe erfüllen. Nur durch rechte Liebe zum Nächsten werden euch auch die Sünden gegen den Nächsten vergeben. Denn würde ein Mensch seine Sünden gegenüber dem Nächsten vor Mir auch tausendmal bekennen, aber nicht in der Liebe gegenüber dem Nächsten leben, so kann ihm Mein Geist nicht gegeben werden, denn Mein Geist kommt, indem ihr die Liebe übt. Und übt ihr die Liebe um Meinetwillen gegenüber dem Nächsten, so ist Mein Geist der Garant der Vergebung eurer Sünden.

Liebet Mich. Glaubet, hoffet und liebet Mich, und alle Sünden wider Mich sind aufgehoben. Ihr bekommt den einen großen Geist der Liebe zu Mir, Hoffnung auf Meine Gnade und Glaube gegenüber Meiner Wahrheit.

Und die Liebe zum Nächsten? Lasset Meine Liebe unter euch sein, überhebet euch nicht über andere, sondern wie Ich euch liebte, so liebet einander. Und so wahr ihr in dieser Liebe seid, wird Mein Geist, der die Nächstenliebe bewirkt, in euch sein. Und wer in der Liebe ist und befunden wird, dem bleiben die Sünden vergeben als gerechtfertigt durch Meinen Geist.

Welche Sünden sind nun schwerwiegender, die Sünden wider Mich oder wider den Nächsten?

Ich sage euch, Ich will euer Herz prüfen und eure Nieren. Das Herz mehr auf Mich selbst bezogen, die

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Nieren mehr auf den Nächsten; wie Feuer und Wasser. Sehet, viele glauben nicht mehr, viele hoffen nicht auf Meine Gnaden, viele lieben Mich nicht, und so können sie den Geist von oben nicht empfangen, der sich später dann als der Geist auch entfaltet, der euch zur Nächstenliebe antreibt. Wer Mich liebt, hat die Kraft, auch den Nächsten zu lieben. Und wer in der rechten Liebe ist, da wird Mein Geist einkehren, alle Sünden verscheuchen, alle Dunkelheit aufhellen, und Mein Geist schafft neues Leben, wahre Rechtfertigung. Sündigt fortan nimmermehr, sondern lebt in der Liebe, fürwahr, so sind euch eure Sünden vergeben und ihr lebt gerecht und gerechtfertigt.

Sehet, die drei Sünden wider Mich sind Glaubenssünden. Der Mensch glaubt den Menschen oder er glaubt Mir. Der Mensch hofft auf Menschen oder er hofft auf Mich. Der Mensch liebt an Meiner Stelle Menschen oder gibt Mir die rechte Liebe gegenüber Meinem Wesen und Sein, der Ich Liebe allein bin.

Und Ich sage euch, kehrt zu eurem Glauben, zu Mir zurück, eurer wahren Hoffnung auf Meine Gnade und liebt Mich in reiner Liebe, der Ich Liebe bin und eure Liebe auch ewig sein will, und ihr seid vor Mir gerechtfertigt. Meine Liebe ist in euch, und diese Liebe will, daß, wie Ich Liebe gab dem Nächsten, ihr in dieser Liebe auch selbst lebt, daß Meine Liebe unter euch sei und gute Früchte bringt. Alles, was Ich euch tue, tut auch dem Nächsten. So lebt ihr in der Liebe, und es ist keine Sünde an euch, und ihr seid in Meinem Geist und damit gerechtfertigt.

Sehet, es heißt, daß Ihr eure Sünden bekennen sollt, d.h. ihr sollt eure Sünden vor Mir bekennen, daß ihr in euren drei Sünden wider Mich Unterstützung, Gebetsunterstützung bekommt, daß man euch beisteht, daß ihr Mir ja recht glaubt, recht auf Mich hofft, recht Mich liebt. Denn diese Unterstützung im Bekenntnis eurer Sünden ist ein Heilmittel und ist sehr recht vor Mir. Und Ich selbst vergebe euch nun auch durch Menschen. Denn wahre Rechtfertigung ist Gesetzeserfüllung, und ohne Gesetzeserfüllung kann niemand euch Sünden vergeben.

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Und so sage Ich euch, solange ein Mensch dem Nächsten gegenüber nicht in rechter Liebe ist, kann er nicht gerechtfertigt werden. Lasset Meine Liebe unter euch wohnen, dienet einander als Meine Glieder, dient Mir an Meinen Gliedern, an Meinen Kindern, und ihr lebt im rechten Geist. Und wo ihr in der Liebe seid, in Meinem Geist, seid ihr gerechtfertigt und gereinigt, denn sündigt ihr nicht mehr, liebt ihr, seid ihr rein. Sehet, wer es an Liebe zu Mir fehlen läßt, läßt es auch an Liebe zum Nächsten fehlen, und darum erhebet eure Liebe zu Mir, so wird Meine Liebe in euch stark, und ihr könnt auch den Nächsten umfangen mit Meiner Liebe. Ich sagte ja: "Wie wollt ihr Mich lieben, den ihr nicht seht, wenn ihr den nicht liebt, der bei euch ist." Wahre Liebe übt sich am Nächsten, und so findet ihr durch reine Liebe Mich, ihr lernt Mich lieben, und Meine Liebe stärkt euch schließlich, den Nächsten in Meiner Liebe zu umfangen, gerechte Liebe zu haben, Meinen Geist zu empfangen, um gerechtfertigt zu werden vor Mir, vor dem Himmel und vor dem Abgrund.

So sehet, Liebe rechtfertigt, jene zweifache und doch einige Liebe. Liebet Mich, wie Ich Liebe bin, und liebet den Nächsten, wie Ich den Nächsten auch liebe. Liebet ihn in Meiner Liebe, und ihr seid gerecht, weil Mein Geist in euch ist und Meine Liebe in euch ist. Und somit seid ihr ohne Mangel. Amen

 

 

 

B - WARUM KONNTE ICH EINST MARIA MAGDALENA VERGEBEN, SO AUCH EINEM PETRUS UND EINEM PAULUS

 

Maria Magdalena war eine große Sünderin, weil sie die Welt so sehr liebte. Petrus war auch ein Sünder, weil er die Welt fürchtete. Paulus war auch ein Sünder, weil er Mich nicht über alles liebte, denn sonst wäre er nicht gegen Meine Jünger gezogen.

Maria Magdalena liebte Schönheit, Reichtum, Ehre, die

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Güter dieser Welt. Petrus fürchtete die Welt, weil er die Liebe nicht voll bei Mir hatte, vielmehr sich doch noch viel auf die Welt ausrichtete. Wer die Welt fürchtet, liebt sie noch und liebt Mich nicht genug. Als Petrus aber in seinen Tränen Mir ganze Liebe schwor, fürchtete er die Welt nicht mehr und er war zum Glaubenshelden geworden. Paulus liebte Mein Gesetz, aber er liebte Mich selbst zu wenig und darum, obwohl er ein Gläubiger war, verfolgte er Mich. Er war ein Gesetzesgetreuer, aber in der Liebe zu Mir schwach. Und als er nun außer der Gesetzestreue Mich auch noch wahrhaft zu lieben begann, so wurde er PAULUS, der große Herold des Glaubens, euer Vater im Glauben.

So sehet ihr, Magdalena, die Liebhaberin der Welt, hat ihre Liebe auf Mich geworfen. So war sie von der Magd der Welt zur Gottesmagd geworden. Petrus, der Furchtsame gegenüber der Welt, hat sein ganzes Vertrauen nun auf Mich gesetzt und die Welt fortan nicht mehr gefürchtet und war ein Held im Glauben wider alle Stürme der Welt. Paulus war gesetzesgetreu, ein Gesetzeslehrer, und doch liebte er seinen Herrn zu wenig, viel zu wenig. Als er Mich wahrhaft zu lieben begann, da wurde er Mein Freund und ein großer Herold des Glaubens über das Erdenrund.

Wie ist es nun mit euch? Liebt ihr die Welt wie Magdalena? Fürchtet ihr die Welt, wenn Ich euch senden will? Fehlt es euch an vollkommener Liebe zu Mir, wie bei Paulus?

Stellen doch jene drei auch die drei Versuchungen Meinerseits in der Wüste dar! Wer die Welt liebt, in dem ist nicht Mein Geist, Meine Liebe. Wer die Menschen fürchtet, in dem ist nicht Mein Geist und Meine Liebe. Wer Mich nicht vollkommen liebt, in dem ist nicht vollkommen Mein Geist und Meine Liebe. Und so stellt die Welt unter euch und fürchtet sie nicht, denn Ich bin euer Heil. Und stellt nichts Mir gegenüber als eure Liebe auf, Ich will eure einzige und ganze und ewige Liebe sein.

Maria Magdalena hatte die Güter der Welt ausersehen, darum war sie zur Dirne geworden und buhlte mit der

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Welt. Petrus war ängstlich, weil er der Welt und der Ehre noch zuviel vertraute. Als er aber gedemütigt war und alles Vertrauen von der Welt zurückzog und auf Mich setzte, da wurde er Glaubensheld und Glaubensfels. Paulus liebte das Gesetz, aber er liebte den Urheber des Lebens zu wenig. Er war geblendet, er war blind und wurde sehend durch rechte Liebe zu Mir. Und Ich sage euch, wer Mich wahrhaft liebt, wie Paulus es nun tat, wird ein rechter Herold des Glaubens sein und wird Mein Licht tragen bis an die Grenzen der Welt.

Und so sehet ihr, wie jene drei großen Menschen bei Mir Gnade fanden. Magdalena liebte nun Meine Schätze, Meine Liebe, Gnade und Erbarmungen über alles. Petrus setzte fortan nur noch auf Mich und für Paulus war Ich seine einzige Liebe, seine ganze Liebe und seine ewige Liebe. Amen

 

 

C - SEHET DIE ZÜCHTIGUNGEN, DIE ÜBER DIE WELT KOMMEN

 

Daß Menschen sündigen, dagegen will Ich nachsichtig sein, nicht aber gegen ein unbußfertiges Herz. Als Adam und Eva in die Sünde fielen, habe Ich Mich selbst entschlossen, ihr Erlöser zu werden. Daß aber die Adamskinder, obwohl sie sündigen, unbußfertig sind, das bringt über sie Gerichte und läßt sie außerhalb Meiner Gnade sein. Denn für Unbußfertige ist selbst Mein Kreuzopfer vergebens.

Maria Magdalena tat Buße, Petrus weinte bitterlich, Paulus stürzte vom Pferd, er sah seine Blindheit ein und sagte: "Herr, was willst Du, daß ich tue?" Dreimal Buße, dreimal Gnade, dreimal die Krone des ewigen Lebens!

Sehet, Johannes am Jordan sprach von Umkehr, von Buße. Wer nicht umkehrt und Buße tut, ist wie ein Baum, der ausgehauen und ins Feuer geworfen wird. Wer aber umkehrt und Buße tut, wird in den himmlischen Garten gepflanzt, er wird in Gnade aufgenommen. Umkehr und Buße ist es, was euch Meiner Liebe öffnet

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und Meine Liebe in euch wirksam macht, Meine Liebe euch als erlösende Kraft erschließt.

Umkehr und Buße! Denket um und machet eine Willensbesserung, das heißt, wendet euren Willen zum Besseren. Einsicht und guter Wille ist wahre Bußfertigkeit, und sie findet bei Mir Gnade. Einsicht und Bußfertigkeit ist somit rechte Demut. Die Demütigen aber will Ich erheben und erfüllen mit Gnade, sie werden Erben Meines Reiches. Wer sich der Wahrheit verschließt, der kehrt nicht um. Wer nicht einen guten Willen hat, nach der rechten Wahrheit sich zu drehen, ist nicht bußfertig. Einsicht und Willensbesserung ist Grundlage eurer Rettung, Grundlage für Meine Gnade, daß sie in euch wirksam wird. Wer hört und zum Guten sich bereit erklärt, bekommt Meine Gnade und damit Rettung und Rechtfertigung. "Wer Ohren hat zu hören, höre," sagte Ich. Hören ist Voraussetzung für die Rettung, Willensbeugung ist das zweite, dann folgt die Gnade, auf die Gnade folgt die Rettung, darauf das ewige Leben.

Viele zu Meiner Zeit haben sich die Ohren verschlossen, und ihr Wille war ungebeugt. Unbußfertig waren sie, darum blieb kein Stein über dem anderen. Und was Ich einst sagte über Jerusalem - wird es euren Städten besser gehen? Und würdet ihr das Evangelium verkündigen, wieviele würden sich die Ohren verschließen, würden sagen: Hör auf, hör auf, hör auf damit! Und wenn ihr nachfragt nach einer Willensbesserung und Willensbeugung, so würden sie sagen: Wir haben unseren freien Willen, du hast nichts zu diktieren. Wir tun, was wir wollen! Das Heil aber ist, daß der Mensch horcht und bereit ist, danach zu gehen. Gehe horchend!

Und so versteht ihr, weil sie nicht hören und ihren Willen nicht beugen, so gleichen sie heute jenem dürren Baum, der ausgehauen und ins Feuer geworfen wird. Doch Meine Jünger hörten, nahmen es sich zu Herzen, beugten ihr Herz, ihre Vernunft und ihren Willen und waren Mir ergeben. So konnte Ich sie die Meinen nennen. Wie war es mit Judas? Hörte er auf Mich? Er hörte,

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doch beugte sich schlecht. Und sehet, wegen dieser schwachen Willensbeugung, schlechten Willensbeugung wurde er zum Verräter. Erkenntnis ist nicht alles, Willensbeugung, sich einfügen in Meinen Willen läßt Meine Gnade in euch stark und heilsam werden. Darum habe Ich gesagt: „Wer glaubt und sich taufen läßt, der bekommt den Heiligen Geist und wird darin gerechtfertigt, indem er fortan ein heilig Leben führen wird“. Glauben und sich beugen, sich von Meinem Geist treiben lassen, Meinen Willen als den seinen annehmen, macht euch würdig für Meine Erlöserliebe, für die Antriebe Meines Geistes, macht euch zu Willensvollstreckern Meiner Gebote.

Sehet, die Ohren sind zu, der Wille, die Nacken, sind verhärtet, diese Verschlossenheit und Unbeugsamkeit bringt Gerichte hervor. Doch ihr sollt die Wahrheit hören und euch einfügen in Meinen Willen, und Ich will euch allzeit Gnade vor Recht ergehen lassen. Ihr werdet über Leichenfelder gehen, über verschüttete Städte, und ihr werdet doch bewahrt und gerettet bleiben. Denn Ich sage euch, die Weissagung von Jerusalem wird sich weltweit in euren Tagen erfüllen, weil sie Meinen Worten nicht Gehör schenken und ihren Willen nicht beugen unter das Joch Meines Evangeliums. Doch die hören und sich beugen sind die Demütigen, und ihrer ist das Himmelreich. In ihnen wird Meine Gnade stark, sie werden die gute Saat der neuen Erde. Sie sind die Gerechten heute, die Bausteine schon des Neuen Jerusalems. Amen

 

 

D - VON DEN BEIDEN JOHANNESSEN

 

Der erste Johannes predigte am Jordan, der zweite Johannes auf Patmos und sonst in der Welt. Der eine zur Büße und der andere zur Liebe, so die rechte Ergänzung.

Wer recht Buße tut nach Johannes dem Täufer, wird die rechte Liebe finden nach Johannes, dem Lieblingsjünger. Hat nicht Johannes am Jordan zu Recht gesagt: "Tut

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Buße. Bekehret euch, wendet euch um. Ich taufe euch nur mit Wasser zur Buße." Eure Tränen sollen wie Wasserbäche fließen, bußfertig, so reinigt ihr eure Herzen. Und wo ein bußfertiges Herz ist, da ist Meine Liebe, da wird die Liebe eines Johannes, des Evangelisten, des Theologen, erstehen, des gottliebenden Menschen. Ohne Buße keine Liebe, wo aber Buße, da auch Liebe!

Es ist nicht Zufall, daß es zwei Johannesse waren, der eine im härenen Fell, der zweite im weißen Gewand, der eine streng zur Buße rufend, der andere lieblich rufend: "Kindlein liebet einander, Gott ist die Liebe. Wer in dieser Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm!" Buße ist eine Seite der Liebe, die wahre Liebe aber die rechte Frucht. Ohne Buße keine Reinigung des Herzens. Wo Buße ist, ist Mein Geist, und die Frucht des Geistes ist Liebe, denn Mein Geist ist Liebe. Und wo Mein Geist ist, muß auch die Liebe eines Johannes sein, der Mir so nah am Herzen lag und so tief Mein Herz erforschte. Johannes am Jordan führte die Menschen aus dem Alten Bund, der alten Gesetzestreuen, zur Gesetzeserfüllung. Und die stand im Alten Bund in der Furcht des Herrn oder in der Bußfertigkeit des Menschen vor Mir, daß die Menschen sich beugen bußfertigen Herzens. Da leert sich der Mensch vor Mir, und Ich kann ihn füllen mit Meinem Geist und ihn entzünden mit Liebe, aus dem alten Johannes einen neuen machen.

Warum habe Ich einst am Kreuz zu Johannes gesagt: "Johannes, siehe deine Mutter" und zur Mutter: "Mutter, siehe deinen Sohn!" War nicht Maria die schöne Liebe, und habe Ich nicht Johannes das Lob gezollt, daß er die Liebe in sich trägt.

Und so sage Ich euch, wo die Buße des Johannes am Jordan ist, da ist auch die Liebe des Johannes unter dem Kreuz. Und wie Maria Mich unter dem Herzen trug, die ewige Liebe selbst, so trug Johannes Mich im Herzen. Ich war seine Liebe, darum war er der Vielgeliebte, der Lieblingsjünger des Herrn. Johannes war immer bußfertig, und darum war er der große Liebhaber. Und Johannes am

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Jordan? Er war ein Bußfertiger, der fastete und betete. Und gab er nicht sein Haupt für seinen Herrn! Und ist nicht der, der sein Leben hingibt für seinen Herrn, groß in Meinem Reiche! So hat Johannes am Jordan seine Liebe durch seine Enthauptung bewiesen. Und Johannes unter dem Kreuz? Hat er nicht seine Liebe bewiesen, indem er aushielt unter dem Kreuz und Mein Evangelium verbreitete über einen großen Teil der Welt, und wie er schließlich auch schaute, daß die Heilsgeschichte in der Liebe begründet ist. GOTT IST LIEBE! KINDLEIN LIEBET EINANDER! WER IN DER LIEBE BLEIBT, BLEIBT IN GOTT UND GOTT IN IHM! Amen

 

 

J.W. 66/89                                                                        04.11.1989

GEBET

 

JESUS, göttlicher Meister, wir flehen Dich an, denn Du hast gesagt, was wir den Vater in Deinem Namen bitten werden, das wird er uns geben, vor allem den Heiligen Geist, den Tröster. Gib uns, o Herr, Deine Liebe, denn ohne den Geist Deiner Liebe ist alles nichts, so sind wir nur hohl, leer und tot. Doch ist Deine Liebe in uns, Dein Geist, liebst Du in uns, sind wir Deine lebendigen Glieder, bist Du der Wirker unserer Werke, das Wesen unseres Wesens. So bitten wir, Herr, nur um das eine, um Deine Liebe, denn sie ist unser Trost und unser ewiges Leben. Amen

 

 

A - BETRACHTET DIE BEIDEN GESETZESTAFELN MOSE

 

Es heißt: ICH BIN DER HERR, DEIN GOTT und DU SOLLST KEINE FREMDEN GÖTTER NEBEN MIR HABEN. Sehet, das Volk wandelt nur deswegen in der Finsternis, weil es seinen Herrn, seinen Gott, nicht erkennt. Moses brachte die Gebote, die Gebote Gottes, des Herrn. Und so sind die Gebote Meine Sprache, sie kommen von Mir

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und führen zu Mir, sie sind Mein Weg, Mein Gesetz. So kannte das Volk Israel Meine Gebote, und Meine Gebote sind der Weg zu Mir.

Wer waren Gerechte? Die diesen Geboten nachfolgten! Und wie weit sind jene Befolger des Gesetztes gekommen? Die keiner großen Sünde schuldig wurden und Mein Gebot erfüllten, sind als gerecht gestorben und in den Himmel eingegangen, auch schon im Alten Bund. Doch wen die Sünde verdunkelte, und war auch das Gesetz in ihm, so hat diese Schuld ihm den Himmel verschlossen, und er hatte nur eine einzige Hoffnung: Mich als Messias, als königlichen Priester, als Erlöser der Welt.

Und Ich sage euch, die zehn Gebote sind von Mir, sie weisen Mich selber aus als Gesetzgeber und sind der Weg zu Mir. Und Gerechte, die darauf gegangen sind, sind auch im Alten Bund in den Himmel eingegangen, wie Henoch und Elia.

Nun frage Ich euch, wo ist einer unter euch, der das Gesetz kannte von Kindheit an, der keiner Sünde schuldig wurde?

Sehet, ihr habt als Kinder nicht einmal Mein Gesetz gekannt und darum auch nicht Mich als Gesetzgeber, und ihr seid ohne Gesetzeskenntnis in die Sünde geraten. So habt ihr nur eine Hoffnung: Durch Mein Gesetz und durch Meine Gnade den Himmel wiederzuerlangen. Wenn ihr die zehn Gebote betrachtet, ist das Mein Königsgesetz, und der böse Geist widersteht sicher solchem. Aber wer sich an Mein Gesetz hält, hält sich an Mich und erkennt den rechten Weg. Und Ich sage euch, wer im Alten Bund schuldig wurde, das Gesetz kannte und doch soweit versuchte, das Gesetz zu erfüllen, Ich habe ihn in der Osternacht mit in den Himmel genommen.

Ihr, die ihr von klein auf Mein Gesetz nicht kanntet und somit auch nicht Mich kennen konntet, sehet, Ich habe Mich geoffenbart als der Heiland der Welt, und Ich habe euch das Gesetz neu geoffenbart: LIEBE GOTT ÜBER ALLES UND DEN NÄCHSTEN DIR GLEICH! Das ist die Summe der zehn Gebote. Und Ich bin als Sünder-Heiland

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der Rechtfertiger vor der Sünde und der Strafe und dem Gericht und wasche euch rein in Meinem Blute. Mein Blut ist es, das euch sündenfrei macht, so gerecht wie die Gerechten im Alten Bunde, daß ihr ohne Sünde seid. Aber die Gesetzeserfüllung erwarte Ich dennoch von euch: LIEBET GOTT ÜBER ALLES UND DEN NÄCHSTEN GLEICH EUCH, das heißt, liebet Mich als euer Haupt und euch als Meine Glieder.

Sehet, wenn Gesetzesgetreue im Alten Bund, wenn sie ohne Sünde waren, gleich in den Himmel kamen, so heißt das für euch: Und hättet ihr Sünden so zahlreich wie Sand am Meer, in Meinem Blute kann Ich euch reinwaschen. Aber die Gesetzeserfüllung kann Ich euch nicht ersparen. Liebet Mich über alles und die Nächsten als Meine lebendigen Glieder, in die ihr mit eingeschlossen seid. Das ist Mein Joch, das ist Mein Evangelium. Das ist Mein Kreuz, Das ist Meine Bürde. Viele Christen kennen die Gebote nicht mehr und kennen damit Mich nicht. Wie wenige kennen Mich als Erlöser und Meine Erlösergnade! So sind viele heute im Christentum viel, viel dunkler als ein Großteil der Menschen im Volke Israel damals, denn sie kannten immerhin das Gesetz und den Gesetzgeber. Viele Christen heute kennen weder Mein Gebot, noch Mich als Gesetzgeber, noch Mich als Gesetzerfüller am Kreuz, noch die Kraft Meines Blutes, noch die Kraft Meines Geistes, worin Ich euch stärke, das Gesetz vollkommen zu erfüllen zu eurer Heiligung.

Und so sage Ich euch, es stimmt zwar, die Letzten werden die Ersten sein, aber von den Letzten werden einige die Allerletzten sein. Und die Schuld, daß die Menschen Mein Gesetz nicht hörten und damit Mich, den Gesetzgeber nicht kennenlernten, wer trägt diese Schuld? Sie ist zuerst einmal in der Familie zu suchen, dann in den Kirchen, dann im Staat. Und was die Muttermilch ist, das ist Mein Gesetz den Kindern, denn wie das Gesetz von Mir ist, so führt die Gesetzeserkenntnis zu Mir, und sie zeigt euch die Notwendigkeit Meiner als Erlöser und zeigt euch die Notwendigkeit Meines Blutes,

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daß Ich euch rechtfertige von Sünden und daß Ich euch stärke in Gesetzeserfüllung durch Meinen Geist und daß euch Mein Geist antreibt zur Treue bis zuletzt und damit zur Heiligung.

Sehet, die beiden Gesetzestafeln sind Meine Schrift, Meine Anschrift. Wer sie kennt, kennt Mich, den Gesetzes­schreiber, er kennt auch Mich, den Gesetzeserfüller in Meinem Blute, und er wird auch den Geist bekommen, der euch Mein Gesetz erfüllen läßt, die Liebe, und ihr werdet getreu und geheiligt.

So habe Ich selbst kein anderes Gebot gebracht, wie Ich gesagt habe: „Ich bin nicht gekommen, das Gesetz der Propheten aufzulösen, sondern zu erfüllen." Und Ich sage euch, in Meinem Wort: LIEBE GOTT ÜBER ALLES UND DEN NÄCHSTEN DIR GLEICH ist das ganze Gebot und damit auch das Zeichen des Kreuzes dargestellt. Und in Meiner Kreuzeserhöhung habe Ich das Gesetz wieder aufgerichtet. Ich gebe euch den Geist, der euch dieses Gesetz lehrt und stärkt, es zu erfüllen und euch getreu macht in demselben zur Heiligung. Durch Kreuz, Gesetzeserfüllung, zur Krone des ewigen Lebens! Amen

 

 

B - BETRACHTET MOSES, WIE ER EINST MIT EINEM STAB AN EINEN FELSEN SCHLUG, UND LEBENDIGES WASSER TRAT HERVOR

 

Was Moses in Meinem Namen tat, tat Ich. Ich ließ aus dem Felsen Wasser hervorkommen. Ich gab durch den Felsen Wasser der Gnade.

Aber was bedeutet dieser Fels und dieses Wasser? Es bedeutet eigentlich Meine Wunden. Und aus Meinen Wunden trat das Wasser des ewigen Lebens. Und wie das Wasser in der Wüste dem Volke Israel nützlich war zu seiner Tränkung, Erquickung, zu seiner Stärkung und Erlabung, das ist in viel höherem Maße der Fels Meines Leibes und die Öffnungen Meiner Wunden und das Blut, das daraus quillt. Ohne das Wasser des Felsens, das Moses in Meinem Namen hervorschlug, wäre das Volk Israel verdurstet und gestorben. Und wer von diesem Meinem Wasser nicht

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trinkt, das da kommt von Meinem Fels, Meinem Leibe, aus Meinen Wunden, die geschlagen wurden, er stirbt anders, er verdurstet anders. Und Ich habe doch gesagt: „Wer von diesem Wasser trinkt, dürstet in Ewigkeit nimmermehr."

Wäret ihr vor Meinen Thron gesetzt in der Ewigkeit, so sähet ihr Mich als die Sonne des Lebens, die Quelle alles Lebens. Und wie Ich das Leben selbst bin in Fülle, so gebe Ich aus Meinen Wunden Mein Leben in Fülle. Somit wisset ihr die Gnadenquellen, wo hervorquellen alle Gnaden des neuen und ewigen Lebens.

Sehet, wie vom Lamme Ströme des Wassers ausgehen; badet euch darin, stillet euren Durst, stärkt euch, daß ihr stark werdet, erleuchtet euch, entzündet euch, habet darin das ewige Leben, die Schau Gottes. So wird euch aus diesen Quellen alles Gute gegeben, alles Heil. Aber schöpfet daraus! Und so habe Ich doch gesagt: Wer da Wasser begehrt, komme zu Mir, Ich tränke ihn umsonst, aus reiner Barmherzigkeit; nicht daß ihr es verdient, sondern weil Ich es euch verdient habe und es euch aus Barmherzigkeit schenke!

Sehet, von dem Lamm, das geschlachtet wurde, gehen Ströme aus, und wer daraus trinkt, wird die Gottesbraut, schön und herrlich. So ist die Gottesbraut geschmückt mit jenen sieben Gnaden des Lammes; sie ist reingewaschen und leuchtend geworden. Und wie eine Mutter ihr Kind tränkt, so tränke Ich als Lamm die Meinen und mache sie stark zu allem Guten und heilig. So heißt es: "Wer dürstet, komme zu Mir und trinke, und er empfange das Wasser des Lebens umsonst zu seinem Heil und seiner Heiligung."

Wie aber könnet ihr jene Quelle ausschöpfen für euer Heil? Sehet, als ewiges Lamm bin Ich ein Brunnen, und so fließt aus Mir Gnade um Gnade, die Siebenzahl der Tugenden, somit die sieben Früchte der Liebe. Und so bin Ich das Lamm, das einst geschlachtet wurde und bin so zum Brunnen des Lebens geworden. Und die Siebenzahl der Früchte der Liebe entsprießt Mir und wird in euch auferstehen. Damit werdet ihr eine schön gezierte Braut, würdig Mir, dem Bräutigam. Und Ich sage euch, wenn ihr zu Meinem Herzen kommt, so sehet ihr den Siebenstrahl

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Meiner Liebe entspringen, und so trinkt euch darin an, und ihr werdet jene Braut, die getrunken hat vom Bräutigam selbst. Und was trinkt jene Braut? Sie trinkt wesenhaft ihren Gott ein und hat wesenhaft sein Leben, das ewige Leben.

So kommet und trinket an Meiner Brust, denn hier ist der Brunnen des siebenfachen Wassers und damit des Allheiligen. Und trinket und trinket euch an, denn ihr trinket nichts Geringeres als Mein Wesen und Mein Leben, denn Meine Braut ist eins Meinem Wesen in Gnade und eins Meinem Leben in unserer Liebe.

So sehet ihr, ist Mein Herz der Born alles Heiles. Und wie ihr daraus getrunken habt in Fülle, gehet ihr geheiligt in jene Meine Vaterbrust auch ein. Amen

 

 

C - BETRACHTET DIE ERHÖHUNG DER SCHLANGE DURCH MOSES

 

Als einst das Volk Israel wider Mich murrte, hat es die Schlange selbst hervorgerufen. Denn wer wider den Herrn murrt, der zieht die Geister des Zweifels hervor, der Lüge, und jene Geister der Lüge werden Macht über die Menschen haben.

Moses, von Meinem Geist erleuchtet, wußte nun, daß das Volk wider Mich gemurrt hat, wider Meinen Ratschluß, wider Mich selbst. So hat Moses dieses Murren, das sich im Zeichen der Schlange offenbarte, erkannt und hat anstatt des Murrens eingesetzt, Mir untertan zu dienen. Die Erhöhung der Schlange ist, statt des Murrens Mir Untertan zu sein und Mir zu dienen. Wer somit Mir Untertan wurde und Mir diente, der hat das Murren, die Schlange, erhöht, und wer solches tat, den haben die Schlangen nicht mehr gebissen. Und wenn eine Schlange ihn doch gebissen hätte, so wäre er wieder gesund geworden.

Einst murrte das Volk wider Mich - und heute? Heute schreit das Volk wider Mich! Und was wird als Antwort auf jenes Schreien wider Mich kommen? Kleine feuerspeiende Krokodile werden auf die Erde kommen! Und ihr sollt auch

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jene Tiere erhöhen. Ihr sollt Mich anrufen, ihr sollt Mich bitten und sollt Mich preisen und sollt Meine Diener sein, so wird jenes Tier eurer Tage erhöht. Und wer das tut, wird fürwahr nicht vom Feind überwunden, sondern er wird überwinden und siegen.

Sehet, das Volk schreit wider Mich, wie es einst, geschah: „Ans Kreuz mit Ihm, hinweg mit Ihm. Ans Kreuz mit Ihm, hinweg von unseren Augen!" Und das ruft aus dem Abgrund einen feuerspeienden Drachen hervor, und seine Übel sind vielgestaltig.

Ihr aber schreit in gutem Sinne zu Mir, lobet und preiset Mich, danket Mir, seid Meine getreuen Diener, und ihr habt jenes Tier der Tiefe auch erhöht. Und wer so im Schreien zu Mir, im Loben, Danken, im Dienen ist, wird jene Plagen überwinden. Und wäre er selbst angesteckt, würde er darin Befreiung finden. Und so saget nicht, daß nur einst wider Mich geschrieen wurde, das Volk schreit heute im großen: "Hinweg mit Ihm, hinweg mit Ihm, hinweg aus unseren Augen. Kreuzigt Ihn, verdammt Ihn!" So erhöhet dieses Tier, das heißt, stellet recht, was hier an Unrecht getan wird. Schreiet zu Mir! Rufet Meinen Namen an! Rufet Meine Gnade an! Rufet Mein Erbarmen an! Rufet Meine Hilfe an und seiet Meine getreuen Diener! Und Ich sage euch, da ihr das Verkehrte recht stellt, werdet ihr gerecht vor Mir sein, und Ich werde euch so als gerecht bewahren vor allem Übel.

Wie könnt ihr erkennen, daß die Menschen wider Mich schreien? Sie schreien wider Meine Wahrheit. Sie schreien wider Meinen Namen. Sie schreien wider Meine Anordnungen. Sie schreien wider das Drängen Meines Geistes. Sie schreien! So ist ihre Sünde himmelschreiend. Und dieses Schreien ruft jene feurigen Drachen hervor. Und Ich sage euch, ihr möget schreien aus vollem Herzen zu Mir, Meinen Namen anrufen, Meine Gnade anrufen, Mein Erbarmen anrufen, Meine Hilfe allerorts, und ihr möget Meine getreuen Diener sein, und ihr werdet in Mir alle Hilfe finden und alle Bewahrung! Amen

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D - VOM GELOBTEN LAND, DAS EINST MOSES VERHEISSEN WURDE

 

Ein Land, in dem Ich König bin, ist das Gelobte Land. Und als Ich angekommen war, was tat König Herodes? Er trachtete Mir nach dem Leben. Und als Ich eine Wohnung suchte, waren die Wohnungen für Mich verschlossen; nur ein Stall war für Mich bereit. So bin Ich damals empfangen worden! Aber es wird eine Zeit kommen, da wird Mein Volk Mich aufnehmen, und es wird ein Volk und ein König sein. Und das ist dann das Gelobte Land, das Kommen Meines Reiches auf Erden. Ein Volk und ein König!

Ich habe gesagt, daß in Meinem Gesetz Meine Königssatzung ist. LIEBET GOTT ÜBER ALLES! Wenn ihr solches tut, habt ihr Mich zum König. Und wenn ihr euch liebet als Meine Leibesglieder In Meiner Liebe, seid ihr ein Volk, ein Königsvolk, mit Mir, dem König, eins. Nun können zwei oder drei so in Meiner Liebe sein, Ich König, sie im Dreiklang etwa Mein Königreich, und so ist Mein Friede mit ihnen.

Aber es kommt die Zeit, es ist die Zeit der neuen Erde, des himmlischen Jerusalems, da werden Menschen sein, sie erfüllen Meine Gebote, Mich über alles liebend, Meine Liebe unter ihnen weilend gegenüber ihren Brüdern und Schwestern. Und wo diese große Liebe ist, die eine ist in zwei Auswirkungen, wird das Neue Jerusalem sein. Hier wird das Gelobte Land eigentlich sein, das Moses verheißen wurde nach der Gesetzeserfüllung, denn Gesetzeserfüllung führt euch zu Mir selbst, daß Ich König bin und ihr Mein Königtum,

So sah Moses voraus, daß, wer Mein Gesetz hält, von Mir, dem Gesetzgeber, geliebt wird. Und wer Meine Liebe unter sich und unter allen wohnen läßt, ist es, der Mich liebt in der Tat und fürwahr, Ich will bei ihm sein mit all Meinem Segen. Das ist das Leben im Gelobten Land. Wer so lebt, lebt schon auf der neuen Erde, im Neuen Jerusalem.

Was aber heißt es, Mich, über alles zu lieben?

Sehet, Ich bin alles und als Alles sollt ihr Mich auch lieben, daß alles, was Ich bin, Ich euch auch geben kann.

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Wenn Ich Liebe bin, liebet Mich als Liebe, daß Ich euch Meine Liebe gebe, ihr Meiner Liebe voll seid und Meine Liebe durch euch wirkt.

So bin Ich die Wahrheit. Liebet Mich als Wahrheit, und Meine Wahrheit wird unter euch sein, und die Wahrheit wird euch drängen, Licht zu geben, daß ihr viele gute Frucht bringt.

Und Ich bin Leben, ewiges Leben. Liebet Mich so, und Mein Leben wird in euch sein, und Mein Leben wird durch euch fließen, ihr seid Vermehrer des Lebens und werdet so mit Mir vereint im ewigen Leben sein. Was hilft es euch, wenn Ich alles bin, was Ich bin, aber ihr es nicht liebt? So kann es auch nicht euer Teil sein und so kann es sich in euch nicht auswirken. Und so lernet, Mich zu erkennen, was Ich bin und lernet, es zu lieben und so auch zu empfangen, so wird es sich in euch auch auswirken zu eurem ewigen unverletzlichen Gewinn.

Und so sage Ich euch, was immer ihr liebet in Mir, wird euer Teil sein, das wird euch auch antreiben, Frucht zu bringen. Und wie ihr es liebet und somit verwaltet, wird es euer Teil in Ewigkeit sein.

Und so bin Ich Liebe, bin ich Wahrheit und bin Ich Leben - und doch nur eines. Die Liebe ist das Feuer, die Wahrheit das Licht, das Leben aber ist die letzte Auswirkung. So ist die Liebe das Leben. Wer das Licht aufnimmt, wird erleuchtet. Und wo Liebe und Wahrheit ist, ist ewiges Leben als dessen Frucht. So bin Ich als Vater Liebe, als Sohn Wahrheit und als Geist Leben. Und wer Mich liebt als Liebe, hat Mich als Vater, wer Mich liebt als Wahrheit, hat Mich als Sohn, und wer Mich liebt als Leben, hat das ewige Leben in Mir. Amen

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J.W. 67/89                                                                        11.11.1989

G E B E T

 

O JESUS, Du hast uns versprochen, daß, wenn Du erhöht bist, Du uns den Heiligen Geist sendest. Gib uns Deine Liebe, denn sie wirkt in sich Weisheit und guten Willen und heiliges Leben. Ja, Herr, Du liebst uns, schenke uns diese Liebe ins Herz, und diese Liebe macht uns von der Gesinnung rein, macht uns weise im Erkennen, tatenmächtig im Guten und macht uns auch in unserem Leben gerecht. Liebe uns, o Herr, mit der Glut von tausend Sonnen, erstehe in Deiner Liebe in uns, denn wo viel Feuer ist, muß auch viel Licht sein und viel Kraft, Gutes für Dich und das Heil aller Menschen zu tun. Amen

 

 

A - VON DER LÖSCHUNG DER MENSCHHEITSSCHULD

 

Sehet, Ich habe doch einst gesagt: Kommet alle zu Mir, die ihr mühselig und beladen seid, die ihr von Sünde und Schuld beladen seid. Werft doch alles auf Mich, Ich will euch erquicken, Ich will euch die Sünden vergeben und euch mit neuen Gnaden ausstatten. Bringt Mir die Sünden und die Schuld der Welt, und Ich will die Welt neu begnaden, neu erquicken.

Aber Ich sage euch, jene Stelle vertretender Fürbitte für Sündenvergebung der anderen wirkt nur bei den reumütigen Sündern. Ihr dürft ihnen Fürsprecher sein, und Ich werde vielen wirklich vergeben. Doch allen unreuigen Sündern, und würdet ihr tausendmal ihre Sünden und Schuld Mir bringen, kann Ich nicht vergeben, weil ihre Herzensbereitschaft nicht recht ist. O Ich sage, nehmt Sünde und Schuld der Menschheit, bettet sie vor allem in Mein Herz, und Mein Herz reinigt diese Sünden und verwandelt sie und heiligt ihr Begehren. So sollt ihr nicht nur selbst eure Schuld und deren Auswirkung Mir bringen, nein, auch Sünde und Schuld der anderen. Ich will euer fürbittendes Gebet annehmen und vielen Gnade für Recht ergehen lassen, denn viele kennen Mich nicht, obwohl sie reumütig sind und können damit ihre

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Sünden Mir nicht bringen. Und weil sie Meinen Gnadenschatz nicht kennen, können sie nicht hoffen auf Meine Verdienste, und so sterben viele in ihren Sünden, obwohl sie, würden sie an Mich glauben und auf Mich hoffen können, gerechtfertigt sein würden. Und so bringt Sünde und Schuld der Menschen Mir, und die Reumütigen werden Gnade und Barmherzigkeit bei Mir finden. Und je mehr Sünde der Menschheit abgenommen ist, um so mehr sind ihr Gerichte und Strafen abgenommen, die sie selbst verdienten.

Wieviele Menschen sind reumütig? Die dem Guten offen sind!

Wieviele sind unreuig? Die verbockt im Bösen sind! Noch sind die Guten in der Überzahl, und so gebt Mir die Sünden und Schuld der Menschheit in Mein liebendes Vaterherz, und Ich verspreche euch, ihr glaubt für sie und ihr nehmt Mich als ihren Erlöser an. Fleht Mein Erbarmen für sie an, und sie werden um euretwillen viele Sünden vergeben bekommen und viele Gnaden erlangen. Denn viele Menschen sind ungläubig aus der Schuld anderer, und viele können auf Mich nicht hoffen, weil andere ihnen die Hoffnung verbaut haben.

Und so sage Ich: wie andere Menschen diese Menschen belastet und im Guten nicht unterwiesen haben, so sollt ihr ihre Fürsprecher sein. Ihr sollt für sie glauben und für sie hoffen, denn würden sie im rechten Glauben und in rechter Hoffnung Mich anrufen, so würden sie Frieden finden. Weil sie aber Mich und Meine Hoffnung nicht kennen, tut ihr es für sie, und Ich werde ihnen Gnade für Recht angedeihen lassen. Das heißt, es sind heute viele reumütige, gute Menschen glaubenslos, und zwar nicht aus ihrer Schuld, sondern aus der Schuld anderer. Flehet vor allem für sie, legt sie alle mit ihrer Sünde und Schuld an Mein Herz, und Ich will sie befreien, denn ihr sollt die guten Einflüsse in ihrem Leben sein, wie die anderen die schlechten Einflüsse waren.

Die Menschheitsschuld bedingt der Menschheit Lauf, wie auch der Menschheit Gnadenmaß die guten Schickungen verursacht. Und so ist es euch nicht einerlei, wieviel

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Schuld die Menschheit trägt, denn das bestimmt den Schicksalslauf der Welt. Tragt mit ab die Schuld der Welt, so gestaltet ihr im guten Sinne mit an der Schicksalsverbesserung der Menschheit, daß die Guten dann doch gerettet werden. Und die Schlechten, die Unreuigen? O Ich sage euch, anempfehlt auch sie Meiner Barmherzigkeit, denn diese ist urgrundtief, und solange einer noch in der Gnade lebt, kann er noch gerettet werden. So nehmt euch der Reumütigen an und vergeßt auch die steinernen Herzen nicht, denn Meine Barmherzigkeit untergreift selbst sie. Ich möchte selbst diese Toten zu neuem Leben erwecken. Amen

 

 

B - BETRACHTET DIE ZUCHTRUTEN DER MENSCHHEIT

HEUTE UND IN DER ZUKUNFT

 

Sehet, in früheren Zeiten war Aussatz bei euch, war Pest und ähnliches bei euch, und ihr meint, diese Dinge sind verschwunden.

O Ich sage euch, was die Menschen verursachen, wird wiederkommen, denn es gibt gewisse Sünden, die gewisse Zuchtruten hervorbringen. Hat nicht das Volk Israel zum großen Teil das Goldene Kalb angebetet, und sind nachher nicht viele in den Abgrund versunken! Wieviele beten heute das Tier der Tiefe an, und glaubt ihr, daß das ohne Folgen bleibt! Ihr aber sollt Mich anbeten und Mir die Ehre geben. Und seid ihr fleißig darin, könnt ihr die negative Anbetung des Bösen weitgehend aufheben und die Gerichte, die diese verursachen, zum Guten wandeln. Das Tier der Tiefe wird heute schon von vielen angebetet. Betet auch ihr Mich als Lamm recht an, und wenn ihr darin eifrig seid, werdet ihr die Zuchtruten der Bösanbetenden weitgehend zurückhalten.

Was wird das böse Tier, wenn man es anbetet, auf die Erde senden?

Sehet, es steht doch geschrieben: "Satan frißt seine Kinder". Seine Anbetung bringt es mit sich, daß Satan eine fressende Krankheit erzeugt - die Pest. Und Ich sage euch, die Mich recht anbeten und damit die gotteslästernde

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Anbetung der Bösen so überwägen, die verschieben jene Zuchtrute. Aber ganz aufheben könnt ihr sie nicht, denn eine der Zornschalen wird auch die Pestilenz sein. Und sehet, wie früher viele ihre Kniee beugten vor dem Tier, so werden auch in Zukunft viele ihr Knie vor dem Tier beugen, und das wird einmal die Zuchtrute dieser fressenden Krankheit erzeugen. Doch die sich nicht beugen dem Tier, die sich nur vor Mir verbeugen im Gebet, Ich weiß sie zu retten, zeitlich und ewig. Und je mehr Menschen das Tier anbeten, um so schneller kommt diese fressende Krankheit; es ist ein Fraß wie der Fraß eines Tieres.

Und so sehet ihr schon, daß die Menschen durch die Anbetung des Bösen den Bösen veranlassen, diese böse, fressende Krankheit zu bringen. Aber haltet euch von diesen fern, seiet rechte Anbeter Meiner im Geist und in der Wahrheit, und Ich weiß euch zu retten. Denn Mein Feuer ist zehrend, aber im Sinne von läuternd und heiligend, und wo Mein Feuer brennt, das Feuer Meiner Liebe, wird jene auszehrende Krankheit keine Wirkung zeigen.

So werden sich in Zukunft die Anbeter scheiden, die Anbeter Gottes und die Anbeter des Tieres. Und die Anbetung des Tieres bringt jene fressende Krankheit, und die Anbetung vor allem Meines brennenden Herzens wird euch zu Überwindern machen. Denn wo das Feuer Meines Herzens ist, wird die auszehrende Krankheit wirkungslos bleiben. Amen

 

 

C - ELIA HAT EINST DEN HIMMEL VERSCHLOSSEN,

UND ES REGNETE ÜBER WOCHEN UND MONATE NICHT MEHR

 

Das heißt, die Heiligen haben damals über dem gottlosen Menschheitsgeschlecht den Gnadenregen, den Himmel, verschlossen zu ihrer Züchtigung, weil sie sahen, daß diese Menschen mit allen Gnaden nur noch mehr wider Mich sündigten.

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Wann werden denn die Heiligen Gottes Mich anflehen, den Gnadenregen über die Menschheit einzustellen, weil diese nur Meine Gnade mißbraucht?

Wenn die Heiligen so, wie es einst bei Elia geschah, Mich anflehen, Meine Gnade einzustellen über jene Mißbraucher Meiner Gnade, so wird fürwahr die Zeit einer Art Gnadenlosigkeit kommen über jene, die gewohnt waren, Meine Gnade nur zu mißbrauchen. Aber hier heißt es auch, die Meine Gnade mehren, bleiben in der Gnade, nur die, die Meine Gnade nur mißbrauchten, denen wird Meine Gnade entzogen werden.

Diese Zeit der Gnadenlosigkeit, wie in der Zeit des großen Propheten Elia, wird also kommen über jene Menschen, die Meine Gnade nur gegen Mich, gegen ihr eigenes Seelenheil und gegen das Heil der anderen verwenden. Und das ist dann jene Zeit des Antichrist. Wenn Meine Gnade von jenen Mißbrauchern Meiner Gnade zurückgezogen wird, dann wird der Antichrist kommen. Aber Ich sage euch, die Getreuen bleiben in der Gnade, und Ich weiß Meine Getreuen auch zu retten.

Kann Ich sagen, daß Meine Gnade bei den Menschen heute nur Böses wirkt? Zum Teil Gutes, zum Teil wirkt Meine Gnade in ihnen Böses durch ihr Mitwirken oder durch ihr Gegenwirken. Und so ist die Menschheit noch im Reifen, aber als letzte Reifung lasse Ich die Gnadenlosigkeit derer zu, die Meine Gnade mißbraucht haben, um sie in einem letzten Akt der Gnade für Mich zu gewinnen. Denn der letzte Zustand der Gnadenlosigkeit wird dann doch gewisse Menschen noch läutern, indem sie das Wirken des Antichrist sehen, und mancher wird sich doch noch zu Mir bekehren, und er wird Gnade finden.

Wer aber Meine Gnaden im Übermaß mißbraucht, für den kommt die Zeit, daß er, wenn er sich nicht bekehrt, in die Gnadenlosigkeit fällt, das heißt, in das Gericht in der Zeit des Antichrist auf Erden. Und das ist eine Läuterung für diese, noch nicht als letzte Strafe gedacht. Sehet, die Menschen, die unreuig am Ende der Zeit in die Gnadenlosigkeit fallen, würden jegliche Gnade nur wider Mich verwenden. Darum Gnadenlosigkeit, um sich nicht noch mehr gegen Mich versündigen zu können, um in dem

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momentanen zeitlichen Gericht die Erfahrung zu machen, wie das Böse sich eben auswirkt, wie sie es im Antichrist sehen. Und mancher wird dann noch nach Mir schreien, und er wird Gnade vor Mir finden und kurz vor dem Gericht noch gerettet werden.

Und so ist selbst die Zeit des Antichrist noch nicht daß Gericht, sondern ein Vorgericht, um die, die Meine Gnade gewohnt waren zu mißbrauchen, noch in einen Hunger nach Meiner Gnade zu versetzen, um sie noch zu Mir zu bekehren, indem sie die Frucht dieses Mißbrauchs Meiner Gnade am Antichrist klar sehen. Und so werde Ich noch manchen, der sich dort in der Gnadenlosigkeit befindet, retten, denn aus der Tiefe werden sie nach Mir schreien, und das Gebet öffnet so Meine Gnade wieder, und Ich werde sie annehmen selbst in den Martern des Antichrist. Und so wirkt die Menschheit heute noch im Guten und im Schlechten mit und gegen Meine Gnade. Und da keiner ohne Meine Gnade leben kann, so sündigt der Mensch mit Meiner Gnade und tut gute Werke mit Meiner Gnade. Und wenn die Menschen in einer gewissen Anzahl nur noch Meine Gnade mißbrauchen, dann ist die Zeit des Antichrist gekommen. Heute findet ihr die Menschen noch unentschieden, d.h. sie tragen noch auf beiden Schultern; aber es wird die Menschheit einmal so stark geschieden, daß die einen nur noch gute Frucht bringen und die anderen im guten Geiste gar keine Frucht mehr bringen. So wird der Antichrist die letzte Aussiebung der Menschheit sein, der letzte Akt Meiner Barmherzigkeit. Dann aber kommt das Gericht, dann kommt Mein Tag und mit Mir Meine Vergeltung. Je mehr ihr Meine Gnade nur zum Guten verwendet, ja sie ganz allein für Mich verwendet, um so mehr seid ihr gerecht. Und wie es den einen genommen wird, den Ungetreuen, wird es euch dann zusätzlich hinzugegeben.

Ich sage euch, die Menschen heute tun mit Meiner Gnade Gutes und Schlechtes, d.h. die Gnade, die Ich ihnen gebe, verwenden sie gegen Mich und für Mich zugleich. Und so muß Ich die Zeit des Antichrist kommen lassen, daß die Bösen dann einmal doch ganz entmachtet werden und die

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Guten zur Vollmacht des Geistes kommen, denn würde Ich in der Zeit des Antichrist den Bösen nicht Meine Gnade nehmen, sie würden schrecklich mit den Gläubigen verfahren, obwohl noch genug Schrecklichkeit übrig bleibt. So entziehe Ich denen, die unfruchtbar Meine Gnade empfangen, Meinen Geist, damit sie sich nicht wider die Meinen und wider Mein Reich zu sehr kämpferisch entgegenstellen können.

Und so ist das ein Gnadenakt zur Bekehrung der in der Gnadenlosigkeit Seienden, und es ist auch ein Schutz der Gläubigen. Ich schwäche somit die Gnadenlosen, daß die, die in der Gnade sind, Wunder und große Zeichen tun. Und so werdet ihr sehen, die da in der Gnadenlosigkeit noch zu Mir finden, es werden die gleichen sein wie einst der Schacher am Kreuz, der im letzten Augenblick der Prüfungszeit noch nach Mir schreit mit reuigem Herzen, in Mir einen gnädigen Richter findet und somit aufersteht zum ewigen Leben. Und wie die Getreuen einst unter dem Kreuz standen und Ich sie angenommen habe, so werde Ich auch die Getreuen bei Meiner großen Wiederkunft zu Mir nehmen als jene klugen Jungfrauen mit den Reumütigen, die die Gnade neu gefunden haben. Und dann ist das große Hochzeitsmahl mit Mir, dem Lamme. Amen

 

 

D - SEIET MIR GETREU, UND ICH WILL EUCH

DIE KRONE DES LEBENS GEBEN

 

Ihr nennt Mich König, so seiet auch Meinem königlichen Gesetz-Gebot getreu und tut danach, so werdet ihr Meine Königskinder sein, in Meinen Königssatzungen leben, werdet ewig zu Meinem Königreich gehören und ewig in Meiner königlichen Gunst und in Meiner königlichen Freude sein.

Haltet Mich als König hoch, denn es steht doch auf dem Kreuze geschrieben: "JESUS VON NAZARETH, KÖNIG DER JUDEN", König der Lichtkinder. Und so werden sich die Lichtkinder unter Mir sammeln, und Ich werde ihr König sein. Haltet Mir die Treue, denn Ich bin getreu. Haltet Mir die Treue, Meinem Evangelium und im Dienst,

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den Ich euch heiße, und Ich bin der treue Gott, und Ich werde euch getreu sein, bis alles vollendet ist. Und wie ein König für die Seinen und das Volk für den König sorgt, so wird eine Einheit der Sorge sein, und wie ihr Mir treu seid, werde Ich euch im göttlichen Sinne getreu sein. Wer Mich König nennt und Mich als König hält, der ist doch eigentlich Meine Braut, und die Braut ruft Mich, den Bräutigam, "KÖNIG", und sie wird zur königlichen Braut werden.

Sehet, ihr nennt Mich Friedefürst, ihr nennt Mich König des Friedens. Die Braut weiß, daß Ich ihr König bin, sie dem König der Herrlichkeit anvertraut wird und daß ihr deswegen ein königliches Geschlecht seid. Euer Bräutigam ist König, und ihr sollt seine königlichen Bräute sein, und ihr kommt so in Mein Königreich, in Meine königlichen Vorzüge.

Und so will Ich, daß ihr Mich noch mehr "KÖNIG" nennt, denn als König der Herrlichkeit komme Ich wieder, als König voll Herrschaft. Und Meine Bräute werden als königliche Bräute mit Mir vermählt, und sie werden Anteil an Meinem Königtum haben.

Und so seht ihr, werde Ich König sein. Und die Königsgetreuen? Ich werde sie zu Mir führen in den Hochzeitssaal, und Ich werde Mich vermählen mit ihnen im Neuen Jerusalem, denn das Neue Jerusalem ist, daß Ich ihr König bin und sie Mein königlich-bräutliches Geschlecht. Amen

 

 

J.W. 69/89                                                                        18.11.1989

GEBET

 

JESUS, laß Dich bitten, gib uns Deinen Lebenshauch. Du hast doch einst auch die Jünger angehaucht mit den Worten: "Mein Friede, Mein Geist sei mit euch", der Geist Deines Friedens. Gib uns Deinen Geist, er macht unser Herz friedvoll, läßt uns in Deinem Frieden leben, in Einheit und Gemeinschaft mit Dir und Deinem großen mystischen Leib. Hauche uns an, Herr, zeuge uns neu

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durch Deinen Geist, schaffe uns neu, mache aus uns einen neuen Menschen, der, durch Deinen Geist gebildet, zu Deinen lebendigen Gliedern wird.

O Herr, könntest Du doch heute auch ein geistiges Pfingsten über uns ausgießen! Wie heißt es: "Sie waren einmütig im Gebet." Ja Herr, laß uns einmütig zusammen Dich anflehen: O Herr, gib uns nur eines, Deinen Geist, Deine Liebe, Deinen Frieden! Amen

 

 

A - WAS WAR MEIN GRÖSSTES WERK

 

War es Meine Eingeburt in Maria?

War es Meine Lehrtätigkeit auf Erden?

Waren es Meine Wunder unter den Menschen?

War es die Einsetzung des Abendmahles?

War es Mein bitteres Leiden und Sterben?

War es Meine Auferstehung?

War es Meine Himmelfahrt oder Meine Geistsendung oder

Meine Wiederkunft?

Was war Mein größtes Werk?

Das, was den Menschen am meisten heiligt! Denn bin Ich heilig, so will Ich eure Heiligung. Und wer kann euch heiligen, als der Heilige selbst! NEHMT MICH AUF, ICH BIN HEILIG, SO SEID IHR HEILIG DURCH MICH!

Ich wurde geboren, und damit bin Ich euer JESUS, ganz euch zu eigen.

Ich habe gelehrt, war damit ganz euer JESUS, euer Lehrer.

Ich habe Wunder getan, hier war Ich ganz euer wundermächtiger JESUS.

Ich habe das Brot in Meinen Leib und den Wein in Mein Blut verwandelt. Ich bin euer JESUS, euer Arzt.

Ich habe für euch Leiden und Tod auf Mich genommen, Ich habe euch alle Schuld und alle Trübsal abgenommen. Jubelt darüber!

Ich habe den Tod überwunden durch die Auferstehung, daß ihr aufersteht durch Mich.

Ich bin zum Himmel aufgefahren, um euch alle zu Mir zu ziehen.

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Und fürwahr, Ich komme wieder, und hier wird Mein Königreich sein, und hier werde Ich bleiben als der König der Könige.

Was ist Mein größtes Werk?

MEIN GANZES LEBEN, ICH, WIE ICH MICH EUCH HINGEGEBEN HABE!

So sage Ich, Ich bin immer der gleiche JESUS durch alle Stadien Meines Lebens, und durch alle Stadien Meines Leben gebe Ich Mich neu.

Wenn du Mich fragen würdest, ist JESUS mein Eigentum, so denke bitte an Meine Geburt, denn Ich bin geboren, um  D E I N  JESUS zu sein.

Ich bin Lehrer, um  D E I N  Lehrer zu sein.

Ich habe Wunder getan, um für  D I C H Wunder zu tun.

Ich habe die Verwandlung von Brot und Wein in Meinen Leib und Mein Blut getan, um  D I R  Arzt und Heiland zu sein.

Ich habe für  D I C H den Tod und des Todes Not getragen, um  D I C H  vom Tod und dem Gericht zu befreien.

Ich bin auferstanden, daß auch  D U  auferstehst in Mir, daß  D U  Sieger wirst in Meiner Auferstehung.

Ich habe euch den Geist gesandt, damit  I H R  vollmächtig seid, und Ich komme wieder, Ich als König und mit Mir Meine Herrschaft.

Immer der gleiche JESUS - und doch bin Ich immer wie eine neue Gabe!

Und wenn du sagst "mein JESUS", so habe Ich Mich in der Krippe in deine Hände gelegt als  D E I N  JESUS,

in der Lehre als  D E I N  Meister,

in den Wundern als  D E I N  Wundertäter,

im Abendmahl als der, der  D I C H  verwandelt,

im Tod als der, der allen Fluch  D I R  abnimmt,

in der Auferstehung der, der  D I R  allen Sieg gibt,

in der Himmelfahrt als der, der  D I R  die Krone gibt,

in der Geistsendung als der, der  D I C H  heiligt und neben Mich stellt als Meine Braut in der Wiederkunft, in der Vollendung der Schöpfung auf dem neuen Erdenrund.

 

So geht es nur um einen JESUS, und doch gebe Ich Mich

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in verschiedenen Stadien verschieden und ganz. So komme Ich wieder und mit Mir Meine Herrschaft. Mit Mir kommt der Segen wieder über die Erde und aller Fluch wird verschwinden, denn Satan wird von der Erde verbannt. So werde Ich allein Sieg und Segen euch sein. Amen

 

 

B - VON MEINEM GRÖSSTEN JÜNGER UND MEINER

GRÖSSTEN JÜNGERIN

 

Sehet, der Vollkommenste unter Meinen Jüngern und die Vollkommenste Meiner Jüngerinnen müssen euch ersichtlich sein.

Maria und Johannes sind jene Vollkommenen der Reinheit. Petrus und Maria Magdalena sind die bekehrten Sünder und die rückgewonnenen Heiligen.

Maria und Johannes sind die Unschuld selbst, Petrus und Maria Magdalena die Sünder, die sich bekehrten und große Heilige wurden.

Maria und Johannes entsprechen dem Paradies, wie es ehedem war, und sie entsprechen auch der neuen Erde, dem Endpunkt der Menschheit. Petrus und Maria Magdalena entsprechen euch. Aber Maria Magdalena und Petrus entsprechen auch euch in eurer Zukunft, denn Ich werde aus Sündern Heilige machen. Und Ich werde aus Sündern und Gerechten ein Gottesvolk machen, eine Gottesbraut. Somit wird das Neue Jerusalem Marien- und Magdalenen-Seelen, Johannes- und Petrus-Seelen In sich tragen, und sie werden innig vereint mit Mir sein. Denn Ich bin heilig den Heiligen und barmherzig denen, die Barmherzigkeit bei Mir suchen.

Wer ist schon auserwählt wie Maria und Johannes? Zwei Sonnen, die die Sünde nie streifte! Betrachtet Petrus und Maria Magdalena; fürwahr, Ich habe sie aus dem Schmutz gezogen, sie sind das Zeichen Meiner Barmherzigkeit. So heilig Ich auch bin in den Reinen, so erweise Ich Mich doch in den Sündern höchst barmherzig; Ich bin heilige Barmherzigkeit. Und das ist Mein höchster Titel: HEILIG und BARMHERZIG! Heilig den Reinen, barmherzig den Sündern, daß sie in Barmherzigkeit auch

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heilig werden.

Betrachtet die zwei Marien: Maria, wie eine Sonne, ohne Makel, Maria Magdalena hatte ein großes Herz für viele. Als Ich ihr Herz gewann, habe Ich ihr Herz durchdrungen und durchstrahlt, und sie war eine Sonne nur noch für Mich.

Schauet Johannes an, der den Himmel schon auf Erden offen sah, und Petrus, der Mich verleugnete. Johannes sah als selbst des Himmels Teil den Himmel offen, Petrus wurde mit Mir gekreuzigt. Er, der durch Barmherzigkeit von Mir gerettet wurde, erlitt auch den Tod Meines Erbarmens und ist in Meiner Barmherzigkeit und durch seine Barmherzigkeit ein Heiliger ersten Ranges geworden. So sage Ich euch, Maria Magdalena liebte viele außer Mir, aber als sie Mich liebte in allen, sehet, da war sie die große Heilige geworden. Johannes liebte nur Mich. Doch Petrus lernte das auch, Mich allein über alles zu lieben.

Und so offenbaren jene 4 Heiligen im weiblichen und männlichen Teil Meine Heiligkeit und Meine Barmherzigkeit. Ich bin heilig mit einem erbarmenden Herzen. Ich bin heilig als König und voll Barmherzigkeit als Bräutigam. Und würde Ich von euch verlangen, wie Maria und Johannes zu sein, wer könnte das. So nehme Ich euch als Magdalenen- und Petrus-Seelen an. Denn sehet, Ich habe ihre Liebe gewonnen, und als Ich ihre Liebe war, und ganz war, wurden sie die großen Heiligen. Ich war ihre einzige Liebe und ihre ganze Liebe, und damit waren sie vollendet. Amen

 

 

C - BETRACHTET DIE SCHLANGE ZU MEINEN FÜSSEN

UNTER DEM KREUZ

 

Ich sage euch, die Schlange hat Mich begleitet durch Mein ganzes Leben, von der Geburt an bis zur Grablegung. Die Schlange sah in Mir ein großes Licht, doch sie konnte dieses Licht nicht deuten. Die Schlange wußte, daß Ich ein Licht bin, aber sie wußte nicht, daß Ich das Licht selber bin, die Ursonne alles Lebens. Sehet Meine Geburt. Herodes ist von der Schlange

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aufgestachelt worden, Mich zu töten. Wieviel Neid, wieviel Zwietracht, wieviel Ärgernis gaben Menschen wider Mich, geschürt von der Bosheit Satans! Und ist nicht auch Meine Tötung als solche zuerst das Werk Satans an Mir, wenn auch durch Menschen. Und wie hat er sich gefreut, als er Mich nun tot am Kreuze hängen sah! Ich wurde vom Kreuze abgenommen und in das kühle Grab gelegt. Nun im Grabe hat sich das große Geheimnis entfaltet: Das Weizenkorn, das stirbt, bringt gute Frucht. Durch Meinen Tod habe Ich die Hölle gebunden, und durch Meine Auferstehung bin Ich Sieger über sie, und Mein ist die Beute.

So, sage Ich euch, habe Ich durch Meinen Tod das Böse in Ketten gelegt, und in der Kraft Meiner Auferstehung bin Ich immer Sieger darüber. So werdet ihr durch die Kraft Meines Todes die bösen Geister bannen, d.h. binden, in Ketten legen, und durch die Kraft Meiner Auferstehung ihnen befehlen. Und sie müssen euch dienen in Meinem Namen. Denn sehet, der Böse ist Mein letzter, widerwilliger und letztendlich doch dienender Knecht, denn Ich bin sein Herr, und Ich befehle ihm. Ich befehle dem Teufel heute, die Tenne reinzufegen, daß die Erde Mir werde ein gutes Feld für Meine gute, neue Saat. So habe Ich dem Bösen Macht gegeben, die Erde zu reinigen, zu reinigen für Mich; nicht zu zerstören um des Zerstörens willen, sondern zu reinigen für Meine Saat. Und ist dann Meine Saat ausgeschüttet und auch gereift, so komme Ich und hole Meine Früchte zurück, und dann binde Ich den Bösen. Denn jener Knecht hat dann sein Werk getan, und Mein ist das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit, hier und immerfort.

So wisset, daß Mein Tod heute noch Satan in Ketten legt. Glaubet daran, und ihr werdet es verspüren! Der Sieg Meiner Auferstehung ist nicht nur, daß ihr geschützt seid, ihr werdet ihm befehlen als Sieger, und er muß euch dienen. Sehet, das Binden durch die Kraft Meines Todes bringt mit sich, daß der Teufel seine bösen Werke nicht tun kann, und die Kraft Meiner Auferstehung bringt mit sich, daß der Böse selbst dem guten Menschen noch dienen muß, wie ein Knecht, der Steine schleppen muß für den heiligen Bau oder wie ein Besen, der die Tenne reinfegt in

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der Kraft des allerhöchsten Herrn.

Und so habt ihr eine Kette für den Bösen in der Kraft Meines Todes, und in der Kraft Meiner Auferstehung habt ihr eine Befehlskraft, dem Bösen zu gebieten, und er muß Mir und damit eurem Heile sogar noch dienen. Denn Ich habe den Bösen zugelassen zur Prüfung und zur Reinigung, und hat er dieses Werk getan, werde Ich ihn verbannen. Vorerst muß er euch noch dienen, daß die Tenne gereinigt wird, und die Erde noch für Mich bereitet wird für die große Aussaat, Ausreifung - und dann komme Ich selbst! Und mag der böse Feind auch noch ausstreuen und geht auch seine Frucht auf, so habe Ich doch gesagt: "Trennet nun Weizen und Spreu, Unkraut. Den Weizen bringt in Meine Scheunen, Spreu und Unkraut aber übergebt dem Feuer!"

Und so sage Ich euch, die Kraft Meines Todes läßt euch die Bösen in Ketten schlagen, und die Kraft Meiner Auferstehung macht euch zu Siegern; das heißt, die Bösen müssen euch selbst in Meinem Namen zu eurem Heil und für die Wohlfahrt Meines Reiches dienen. Denn der Böse ist nun ein Knecht, der Steine schleppen muß für den neuen Gottesbau. Amen

 

 

D - WIE KÖNNT IHR MIR AM MEISTEN HELFEN

 

Sehet, wenn ein Kind des Schreibens unfähig ist, so kann doch eine Vaterhand das Kind mit dem Griffel führen; der Vater schreibt durch das Kind einen liebevollen Brief. Eure größte Tätigkeit ist, daß ihr euch Mir hingebt, Meinem Dienst, Meinem Wirken. Denn was Ich tue, ist heilig und ist das Heilsamste. So haben die Propheten in Meinem Namen gesprochen, und so haben die Heiligen in Meiner Kraft Heiliges gewirkt. Wie die Propheten in Meinem Geist das Höchste sagten, haben die Heiligen in Meiner Kraft das Heiligste getan, mitgewirkt an der Heiligung. So fraget also nicht, was ihr tun könnt, sondern fragt, was Ich durch euch tun kann. Denn sehet, wie ein Bienenvolk nichts anderes ist als die verlängerten Glieder der Bienenkönigin, so sollt ihr nichts anderes sein als Meine

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dienstreichen Glieder, die sich Mir zur Verfügung stellen, lebendig aus Liebe, vor allem Mich zu verherrlichen. Und Ich will Mich euer bedienen, Ich will alles tun, was Ich will. Und tue Ich es durch euch, so ist es für euch das Verdienstlichste und das Größte.

Glaubt ihr, daß Meine Jünger aus eigener Kraft auch nur ein einziges Wunder wirkten? Der Wunder wirkte, war Ich selbst, der Wunderbare. Ein Jünger sagte: "Herr, Du siehst die Not, wende sie durch mich." Und so haben die Jünger den Kranken die Hände aufgelegt, Ich habe Meine Hand durch die Jünger auf die Kranken gelegt, und die Kranken sind heil geworden.

Saget also: "JESUS, tue das. Aber bitte, JESUS, tue es durch uns!" "JESUS, rede, doch rede durch uns!" "JESUS, befreie, aber JESUS befreie durch uns!" "JESUS, heilige, aber heilige durch uns!" So sollt ihr Meine lebendigen Glieder sein, Ich euer Herz, eure Gesinnung, euer Denken und eure Kraft in den Gliedern. Denn die Gesinnung entspricht dem Vater, die Weisheit dem Sohn und die Kraft dem Heiligen Geist.

Sehet, Ich gebe euch die Gesinnung, nämlich, daß ihr gesinnt seid, euch als nichts anderes zu fühlen, als Meiner Gesinnung gesinnt zu sein, d.h. euch zu wenden, wie Ich euch wende, ausrichte. Ich will eure Weisheit sein. Ich will euch Meine Gedanken geben. Ihr sollt in Meinen Gedanken denken, Meinen Plan aufnehmen. Ich will eure Kraft sein, die nach der Ausrichtung, nach Meinem Plan schafft und vollendet, lebendig macht und heiligt. So ist das Herz vor allem Sitz der Gesinnung, der innersten Ausrichtung, Absicht. Und sehet, zuerst will Ich euer Herz regieren. Richtet euch aus nach Mir. Die Weisheit zeigt den Plan, das Modell. Die Kraft stellt es her und vollendet es.

Durch die Gesinnung schaut ihr auf Mich, durch die Weisheit auf Meine Worte, und in der Kraft will Ich durch euch schaffen, denn Meine Tätigkeit soll sich in euch vollenden. Denn Ich bin der große Leib, ihr aber seid Meine lebendigen Glieder.

Und so sehet ihr, kein Mensch tut wirklich etwas Großes,

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denn Ich tue in ihm etwas. Und was Ich tue, ist heilig, und was der Mensch tut, ist somit heilig. Und so könnt ihr nichts Vollkommenes ohne Mich tun, aber alles Vollkommene kann Ich tun, durch wen auch immer.

So könntet ihr selbst sagen: JESUS, wirke durch diese Blume; JESUS, wirke durch diesen Stein; JESUS, wirke durch dieses Holz. Aber Ich sage euch, ihr seid Mir tausendmal lieber, denn ihr seid ein lebendiger Mensch, getragen von Meiner Gesinnung, gelehrt von Meiner Weisheit und getrieben von Meiner Kraft. Und so wisset, als Vater bin Ich Gesinnung, als Sohn Weisheit, als Geist bin Ich Kraft. Und so öffnet euer Herz Meiner Gesinnung: NUR ICH! - das sei eure Ausrichtung. Die Weisheit lernt von Mir, denn Ich habe euch alles gelehrt, und die Kraft treibt euch an, alles zu tun, was Ich auch getan habe - Ich nun durch euch. Und so sage Ich euch, versetzt euch die rechte Gesinnung in Einklang mit dem Lebensquell Meines Herzens, die Weisheit gibt euch Licht und Erleuchtung, und die Kraft Vollmacht zu schaffen.

Ist euer Herz durch rechte Gesinnung, durch rechte Liebe mit Meinem Herzen geeint, seid ihr eins Meiner Urglut. Gehet ihr nach Meiner Weisheit, baut ihr alles im Licht; und treibe Ich euch, gute Werke zu tun, so wird auf eurer Lebensbahn nur Segen sein. Denn Segen streuen war und ist Mein Leben.

Und so sehet ihr nun, ihr sollet dreieinige Tempel und Werkzeuge Meiner selbst sein. Ich wohne selbst als Urglut, als Lichtfülle und Kraftmeer in euch, und so wird offenbar die Vollmacht der Kinder Gottes. Und bin Ich der Allmächtige im Menschen, ist Mir dann in euch nicht alle Macht gegeben, im Himmel, auf Erden und unter der Erde! So erkennet den Vorzug des Menschen: ICH bin des Menschen Gesinnung, Weisheit und Tun, der Dreieinige Gott, der Alleinige!

Verstehet ihr nun, daß der Mensch nicht unter dem Engel geschaffen ist, sondern Ich ihn setze an Meine Seite als Meine Braut. Zum Engel sage Ich "getreuer Diener, getreuer Knecht". Der treu ist im Dienst voll höchstem Eifer, den will Ich Diener nennen, den Seraphinen gleich.

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Die Weisheitsträger nenne Ich Knechte, Knechte, in Meinem Auftrag zu tun. Euch aber will Ich an Meine Seite nehmen, wie es einer Braut eben würdig ist: Braut des Allmächtigen und der Allmächtige in der Braut. Ich in euch, ihr in Mir, wir ein Wesen, ein Leben und eine Seligkeit. Amen

 

 

J.W. 72/89                                                                        09.12.1989

GEBET

 

JESUS, Dich möchten wir bitten, denn alle gute Gabe kommt von Dir. Ja Herr, gib uns Deinen Geist aus Deiner Herzenstiefe, gib uns Deines Herzens Liebe. Du liebst uns von Herzen, gib uns jene Vaterliebe, und dieser Geist wird uns einführen in die Tiefe der Gottheit und in die Tiefe der Wahrheit, in die Tiefe des Reiches Gottes. O Herr, aus uns sind wir nur Fleisch und Blut, nur tönernes Erz, doch gibst Du uns Deine Liebe, dann können wir fürwahr in Dir leben, und Du lebst in uns. So möge, o JESUS, Deine Liebe in uns leben. Amen

 

 

A - WARUM HAT KAIN EINST ABEL ERSCHLAGEN

 

Aus Neid!

Warum hat die Schlange im Paradies Adam und Eva verführt? Aus Neid!

Warum versuchen die Teufel heute die Menschen? Aus Neid! Aus Neid, weil sie selbst nicht dergleichen besitzen.

Der, der hat, ist nicht neidisch dem anderen, nur wer so etwas nicht hat, es gänzlich entbehrt, wird es dem anderen neiden. Die Schlange im Paradies war neidisch dem ersten Menschenpaar wegen seiner Gottseligkeit. Kain war neidisch seinem Bruder Abel wegen seiner Gottseligkeit. Und die bösen Geister heute sind neidisch allen jenen, die gottselig sind und suchen sie deswegen zu versuchen. Aber Ich sage euch, allen diesen Versuchungen werdet ihr siegreich widerstehen, wenn ihr Mein Gebot haltet:

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Liebet Mich über alles, aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele und all euren Kräften, und liebet den Nächsten euch gleich, wie Ich euch geliebt habe!

Sehet, hätten Adam und Eva ihre Liebe zu Mir nicht gekündigt, wäre der Neid der Schlange an ihnen fruchtlos vorübergegangen. Da sie aber in der Liebe zu Mir nachließen, somit Zweifel gegenüber Mir hatten, so konnte die Schlange diese Zweifel nähren und sie aus Neid durch die Sünde von Mir trennen. Die Sünde ist, einen fremden Gott neben Mir zu haben. Und was war jener Apfel symbolisch doch anderes, als von einem toten Götzen seine tote Frucht zu empfangen, den Tod.

Ich sage euch, Adam lebte mit Eva in Gottseligkeit, Abel lebte in Gottseligkeit, Meine Kinder leben in Gottseligkeit - und das neiden die Bösen. Aber erschreckt deswegen nicht, liebet Mich über alles, eben aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele und allen Leibeskräften und liebet, wie Ich geliebt habe, den Nächsten, liebt ihn euch gleich, und alle Anschläge des Bösen werden an euch fruchtlos vorübergehen, weil ihr von Mir nicht Abstand nehmt und weil auch eure Liebe untereinander nicht erlöschen wird. Die Gottseligkeit kommt von der ersten Liebe, kommt von der Gottesliebe: aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele und allen Leibeskräften! Und die Gottseligkeit kommt auch davon, daß man die Liebe, die man von Mir empfängt, fruchtbringend umsetzt in der Nächstenliebe durch Barmherzigkeit. Wer somit Mich liebt, aber dem Nächsten nicht dient, er hat nicht rechte Frucht gebracht. So erbarmt euch des Nächsten, und Meine Liebe wird sehr fruchtbar in euch.

Sehet, aus Neid möchte der Böse euch von eurer ersten Liebe, von eurer Gottesliebe, trennen. Aber dem stimmet nie zu, saget auch ihr: NICHTS KANN MICH TRENNEN VON DER LIEBE GOTTES IN CHRISTO JESU! Nichts! Und so wird euch nichts überwinden, so wird euch nichts zu Fall bringen. Doch liebt ihr etwas mehr als Mich, so habt ihr gezweifelt, und so wird die Prüfung zur Versuchung und leicht zum Fall.

So sehet ihr, der böse Feind geht durch die Welt und versucht die Menschen. Eigentlich dürfte er sie nur prüfen, wenn sie Mich lieben würden. Aber weil die Menschen nicht in Gottseligkeit leben, versucht er sie, daß sie völlig von Mir Abstand nehmen. Wenn solches geschieht, hat der böse Feind volle Macht über sie, denn haben sie den Hirten verloren, sind sie an die Wölfe verloren. Sehet, die Mich lieben, sie können von den Geistern der Bosheit geprüft werden. Aber lasset ihr in der Liebe zu Mir nicht nach und seid ihr barmherzig in der Nächstenliebe, so seid ihr doch in Meiner Liebe und bringt gute Frucht. Und seid ihr in dieser Gottseligkeit, dürft ihr den Angriffen des Bösen spotten, denn sie gehen an euch wirkungslos vorüber. Somit möge euch nichts von Mir und Meiner Liebe zum Nächsten scheiden, und nichts wird euch dann von Mir scheiden, von der Gottseligkeit. O Ich sage euch, der böse Feind trachtet nur nach einem, daß ihr vom Lebensquell abgeschnitten werdet, daß ihr aufhört Mich zu lieben und aufhört in Meiner Liebe zu leben. Damit wäret ihr in der Versuchung gefallen. Doch ist euer ganzes Augenmerk auf Mich und auf Meine Liebe gerichtet, wer will euch scheiden von Mir, da ihr doch alles auf Mich und das Meine setzt! So seid ihr in Mir bewahrt, und der böse Feind wird nie über euch Macht bekommen. Bleibt ihr in Meiner Liebe, bleibt ihr bewahrt, bleibt ihr gesichert, und nichts wird euch überwinden. Nur würdet ihr Mich verlassen, so würde euch das Heil verlassen, so wäret ihr wahrhaft verlassen.

Und so setzt auf euren König und auf des Königs Liebe, und Ich wache über euch, regiere euch, Ich erhalte euch wunderbar. Solange ihr in Meiner Liebe seid, wird euch nichts Böses widerfahren. So lasset euch nie von Mir trennen und gehet getrost eure Tage, denn die in Gottseligkeit leben, fürwahr, Ich bin doch der große Leib, dessen Glied sie sind, und sorge Ich doch für jedes Glied, und wäre es auch das geringste. Und alle, die Mich lieben aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele und allen Leibeskräften, sind ein Leib mit Mir. Und die in Meiner Liebe bleiben gegenüber dem Nächsten, verströmen Meinen Segen über die Kreatur und bringen somit gute Frucht, wie

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ein guter Baum. Und was ihr anderen gebt, fürwahr, das ist rechte Vermehrung eurer Talente. Amen

 

 

B - WELCHER MENSCH DES ALTEN BUNDES WAR MIR DER LIEBSTE

 

Der Alte Bund hat eine Menge Gerechte hervorgebracht. Aber welcher aus dem Alten Bund ist Meinem Herzen am nächsten, Meinem Herzen am meisten gleich? Sehet, es ist vor allem David. Er war ein Hirte, wie Ich der Hirte bin. Er war ein Soldat und kämpfte für seine Lämmer. Er war ein Prophet und gab Zeugnis von Meiner Wahrheit. Er wurde ein König, ein König über sein Reich. Und er wurde vor allem ein Heiliger, das heißt, mit Mir vereint, was Mir das liebste ist.

Sicher haben auch andere Männer und Frauen Vorzüge, große Vorzüge, aber in David findet ihr so vieles vereint, daß ihr ihn als Stammvater im Glauben nennen dürft. Und darum habe Ich Mich oft auf ihn bezogen, indem Ich sprach, Ich bin "Sohn Davids", und David gibt Mir seinen Thron, das heißt, Ich bin der von David Geweissagte. Sehet, David war ein Mann nach Meinem Herzen, ein Mann überhaupt nach dem Herzen. Adam und Eva gingen nach dem Verstand, und ihr Verstandesprodukt gleicht dem Apfel. Wären sie nach dem Herzen gegangen, nach der Liebe, wären sie Mir getreu geblieben. Kopfgedanken sind wie Äpfel, doch des Herzens Liebe ist wie Trauben oder Öl aus Ölbeeren.

David war ein Mann nach dem Herzen, nach Meinem Herzen, ein Mann der Liebe, der sich von der Liebe seines Herzens und damit auch von der Liebe Meines Herzens bewegen ließ. Wer nach dem Herzen geht, ist Mir nahe. Somit ist das Hirtentum von David eine Erstlingsfrucht der Treue seines Herzens gegenüber Meinem Herzen, denn Ich bin euer Hirte, und er war ein Hirte über Meine Herde. David war ein Kämpfer, ein Kämpfer für Recht und Gerechtigkeit, und er überwand Goliath. Er ging für seine Schafe in den Kampf und hat gesiegt als Held. Auch Ich ging in den Kampf für euch und habe euch am Kreuz

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befreit in Meinen Todeswunden. Ich starb, daß ihr lebet. David war ein Prophet, ein Zeugnis der Wahrheit, der Psalmist. Und Ich, die Wahrheit selbst, hatte doch Meine Wahrheit geoffenbart und über Mich selbst geoffenbart, daß Ich kommen werde, Meine Schafe zu führen auf lichte Auen, in den königlichen Pferch, in das Vaterhaus. David wurde König, wie Ich selbst König bin. Er ist ein König von Meiner Gnade, und Ich bin der von ihm geweissagte König, der König des Friedens, und Mein Reich wird kein Ende haben.

Seid ihr nach dem Herzen, dann seid ihr David sehr verwandt, der nicht seinem Verstand glaubte, sondern sein Herz zu Mir erhob, und Ich habe durch Meine Liebe sein Herz bewegt. Und er ging nach seinem Herzen, aber gedrängt von Meiner Liebe. Sehet das Herz! Das Herz schaut auch auf das Herz des anderen. Das Herz schaut vor allem auch auf Mein Herz. Betrachtet euch einmal, als wäret ihr nur Herzen! Da würden viele Gedanken abfallen, da würdet ihr euch in der Liebe begegnen mit Liebe, und Ich würde im Liebesbund als die ewige Liebe selbst mitten unter euch sein.

So sah David die Herzen, die Liebe all dieser Herzen und ist in Liebe mit ihnen verkehrt. Und weil er in der Liebe war, war er in Meiner Liebe, und er hatte so ein Stück Meines Herzens als sein eigenes Herz. Darum nenne Ich ihn Meinen Vater vom Stamme her. Ein Vater des rechten Herzens, der rechten Liebe, ein rechter Hirt für ein reines Herz und eine reine Liebe! Wer David liebt, wird auch Mich lieben, denn das Pochen seines Herzens ist Mein Herz, und die Liebe seiner Liebe ist Meine Liebe. Somit sehe Ich durch David euch entgegen, er ist Mein Bild; Ich der, der in ihm wirkte und lebte. Ein rechter Prophet, ein rechter König, fürwahr ein Mann Gottes! Amen

 

 

C - WAS WÄRE EUCH DAS LIEBSTE VON MEINEN IRDISCHEN GABEN

 

Wolltet ihr ein Stück Meines Kreuzes?

Wolltet ihr Meinen Mantel, der Mich bekleidet hat?

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Wolltet ihr den Strick, mit dem Ich das Kleid zusammengefaltet habe?

Wolltet ihr die Nägel, die Mich an das Kreuz geheftet haben?

Wolltet ihr die Dornenkrone, die Mich gekrönt hat oder wolltet ihr die Lanze, die Mir das Herz aufgestochen hat oder wolltet ihr das Blut und das Wasser, das aus Meinem Herzen und das Blut, das aus Meinen vielen Wunden floß?

Sehet, es gibt viele Instrumente der Erlösung, aber nur ein erlösendes Element: MEIN BLUT! So setzet auf den Wert Meines Blutes, denn es beinhaltet alles Heil. Warum? Durch die Sünde hat Adam sein Blut dem Bösen verschrieben, und so mußte Ich euch neu Mein Blut geben, um euch zu erlösen. Des Blutes Sinn ist des Herzens Sinn, und ein unreines Blut bewegt auch das Herz trübe. Mein Blut macht des Herzens Sinn klar und rein, und wenn Ich euch von Meinem Blut gebe, gebe Ich euch von innen her eine neue Natur, ein reines Herz und einen neuen, gewissen Geist.

Adam hat sein Blut dem Bösen gegeben und damit eine böse Natur bekommen. Er hatte in sich viel Böses. David hat sein Blut Mir geschenkt, und damit war geistig schon Mein Blut sein Blut, und so hatte er in einer gewissen Reife ein neues, reines Herz und einen neuen, gewissen, heiligen Geist.

Mein Blut ist naturverändernd, es verändert vor allem des Herzens Sinn, des Herzens Eigenschaften. Und würdet ihr des Herzens Sinn von Adam nach dem Fall prüfen, er hatte seine Liebe und damit sein Blut dem Bösen verschrieben, und des Bösen Wille und Geist war sein Blut und somit der Antrieb für das Schlechte in seinem Herzen. Sehet, was ist die Aufopferung des Blutes der Tiere anderes als ein Sinnbild: Mensch schenke Mir dein Blut, daß Ich dir Mein Blut und damit ein reines Herz, einen reinen Sinn, einen reinen Geist, ein heiliges Leben schenke. Mein Blut verändert das Herz, die Gesinnung, gibt euch ein reines Herz, das Mich schaut, einen reinen Geist, der Mich genießt. So braucht der Mensch ein neues Blut, um ein neues Herz zu haben, um einen neuen Sinn und einen neuen

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Geist und ein neues Leben zu empfangen. Und Ich habe euch dieses Blut geschenkt. Nehmt es an, indem ihr darauf setzt und sagt:

JESUS, von allem Irdischen, außer Dir selbst, erflehe ich vor allem Dein Blut, das Blut und Wasser Deines Herzens, weil es Mir ein neues Herz gibt, einen neuen Herzens-Sinn, eine neue Liebe und einen neuen, gewissen, heiligen, reinen Gottesgeist!

So sehet ihr, so hochverehrt Mein Kreuz ist, so hochverehrt Nägel, Dornenkrone, Mein Rock, der Strick, die Lanze und sonst was immer sind, wie unvergleichlich höher ist ein Tropfen Meines Blutes, denn das verändert euer Herz und damit eure Gesinnung.

Ihr sagt, der Menschen Sinn ist trüb, ihr Herz ist zum Bösen geneigt, ihr Wille ist arg, ihre Liebe ist verkehrt. Das alles wird sich ändern. Schenkt Mir euer Blut, und Ich schenke euch Mein Blut, Ich gebe euch eine neue Natur, das heißt, Ich lege Mein Herz in euer Herz und Meinen Sinn in euren Sinn und Meinen Geist in euren Geist und schenke euch Mein Leben in eurem Leben. So bin Ich fürwahr der Pelikan, der seine eigene Brust aufschlägt und euch säugt mit Meinem eigenen Herzblut, und so mache Ich einen neuen Menschen. Und das Blut ist die Taufe im Wasser, und wo Mein Blut ist, ist auch Mein Geist, die Taufe im Feuer. Denn das Blut ist die irdische Substanz Meines Herzens, an die gebunden ist der Geist, das Feuer Meiner Herzensliebe. So seiet gereinigt und erneuert im Blut und geheiligt und entzündet im Feuer Meines Herzens.

So sehet ihr nun, und hättet ihr alle Leidenswerkzeuge - sie sind euch sicherlich kostbar und sie sollen euch kostbar bleiben -, aber unvergleichlich kostbarer ist ein Tröpfchen Meines Blutes aus Meinem Herzen, vermengt mit Wasser. Denn dieses Blut verändert eure Natur von Grund auf und gibt euch ein ganz neues Herz, nämlich Mein Herz, einen neuen Geist, Meinen Geist, und ein neues Leben, Mein Leben.

Was ist das Wasser beim Blut?

Sehet, Ich weinte und Ich schwitzte Wasser mit Blut. So

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gehört das Blut selbst zum Herzen und das Wasser zum Schweiß des Leibes. Das heißt, Ich habe mit Leib und Herz für euch gerungen, mit Wasser und Blut euch reingewaschen. Das Wasser erweckt in euch Reue, das Blut aber Liebe. Und Liebe ist Feuer, Feuer wiederum Heiligung. Und wer keine Reue erwecken kann, der nehme das Blut Meines Herzens und Tränen werden fließen. Und wer Not hat zu lieben nach Meiner Liebe, nehme das Blut Meines Herzens, denn es ist der Antrieb Meiner Liebe in eurer Liebe. Und wo Mein Blut euer Herz, eure Liebe, reinigt, da brennt nun Mein Feuer, Mein Feuergeist, Mein Feuerwesen. Denn Ich bin Liebe und will durch euch lieben. Amen

 

 

D - WER WAR IM ALTEN BUND DER VERWORFENSTE

 

Herodes hat Mir nach dem Leben getrachtet und um Meinetwillen viele Knäblein getötet.

Sehet, wenn ein Mensch Mich schilt, wenn er Mich Betrüger nennen würde, Scharlatan, Heuchler, Zauberpriester oder sonst etwas, sicherlich wäre alles arg, aber Herodes trachtete ohne Erbarmen Mich, das Leben selbst, zu töten. Herodes trachtete dem Leben nach dem Leben und hat damit sein eigenes Leben ausgelöscht. Er lebte im Leibe und doch schon in der Finsternis, von den Würmern zernagt.

Andere haben mit Mir gerechtet, haben Mich gescholten, haben Mich selbst verwünscht, haben Böses Mir nachgesagt, haben Mich bedroht, aber Herodes wollte Mir das Leben nehmen, und so hat er sich selbst das Leben genommen. Er hat Mich aus seinem Herzen entfernt, und darum ist sein Herz so ganz ohne Mich, und das heißt, einen tiefen Fall getan zu haben. Ein Herz ohne Mich ist fürwahr verloren!

Ihr könntet zu Recht sagen, o Herr, man hat Dich doch einst gekreuzigt, man hat Dich doch auch dem Tode hingegeben, Du bist doch gestorben, weil Du verurteilt wurdest! Sehet, der Mensch wird entweder, wie in Meinem Leben, Mein Leben zu retten suchen oder versuchen, Mir das Leben zu nehmen. Man wird Mich hochleben lassen

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oder verachten, man wird Mich ehren oder wird Mich schmähen, man wird ein Schützer Meines Lebens sein oder Mir nach Meinem Lebenshauch trachten. Das ist das Zeugnis von Liebe und Haß. Und Ich habe doch gesagt: Ihr könnt nicht auf die Dauer lau sein, ihr werdet Mir gegenüber heiß oder kalt abweisend sein, Mich euer Leben nennen oder Mich zu töten versuchen. Und damit werden die einen das Leben und die anderen den Tod haben. Nun aber will Ich euch sagen, wer Mich eigentlich getötet hat an Meinem Kreuze:

War es die Hölle? War es die Sünde des Menschen? War es die Eigenliebe, der Eigensinn oder der Eigenwille des Menschen? War es ein einzelner Mann, war es ein ganzes Volk, waren es alle Völker durch alle Zeiten? Sehet, Ich kam in die Welt als Lamm, um die Sünden der Welt wegzunehmen. Und so war es Mein eigener Wille, daß Ich Mein Leben hingebe. Und so ist der erste Wille, warum Ich in den Tod ging, Mein eigener Wille. Ich kam in die Welt, um Mein Leben hinzugeben, zu opfern, zum Opfer zu geben. Und so bin Ich die erste Ursache Meines Todes selbst, um als Lamm Gottes hinwegzunehmen die Sünden der Welt.

Doch nun fraget, wer nimmt Mein Opfer an, wer liebt es und wer verschmäht es? Wen kann Ich demnach von Sünden befreien und wem bleiben sie erhalten? Wer ärgert sich an Meinem Tod, an Meinem Willen und Vermögen, Sünden zu vergeben, und wer freut sich und baut darauf, wird von seinen Sünden befreit und geht in das Reich Gottes ein? Sehet, ihr sollt nicht rechten, wer Mich gekreuzigt hat, ihr sollt vielmehr fragen, wer die Frucht Meines Kreuzes annimmt oder verwirft. Und Ich sage euch, da braucht ihr nicht zu irgendeinem Volk zu gehen und sagen, diese verwerfen den Herrn und verwerfen sein Opfer. Verwerfen Mich und Mein Opfer doch viele, auch unter Menschen euresgleichen!

Ich habe gesagt, Ich habe Mein Leben aus freien Stücken hingegeben. Damit bin Ich Ursache Meines Opfers zur Sühnung der Sünden, Meines Todes, selbst. Aber Ich mache euch verantwortlich, und Ich mache die Menschen verantwortlich, was sie mit Meinem Opfer tun, ob sie

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dieses Opfer annehmen und loben oder abstoßen und verschmähen. Und wenn geschrieben steht: "Sie werden schreien, Berge verdecket uns vor dem Angesichte des Allerhöchsten", so wird es jene treffen, die das Lamm Gottes verwerfen und sein Opfer als nichtig betrachten. Denn sie kann Ich von ihren Sünden nicht befreien, und sie sterben in ihren Sünden und werden in ihren Sünden gerichtet werden. O Augen sehet!

So fraget nicht, welches Volk Mich gekreuzigt hat, ob mehr die Juden oder mehr die Römer oder alle Völker. Ich habe Mich hingegeben für die Erlösung aller Völker. Aber was tut ihr mit Meinem Opfer? Was tut ihr mit den Früchten Meines Opfers, Meiner heiligen Erlösungstat und Erlösungsgnade? Dafür möchte Ich euch verantwortlich zeichnen!

Sehet, wenn Ich den Tod auf Mich selber nehme - Ich habe ihn erlitten, weil Ich es selbst wollte -, so mache Ich kein Volk als solches dafür verantwortlich. Aber Ich mache euch verantwortlich für das, was ihr aus Meinem Opfertod NUN macht. Ob ihr dieses Opfer zu eurer Erlösung annehmt oder verwerft und euer Gericht damit noch erhöht, daß ihr zu euren Sünden noch die Sünden eurer Unbußfertigkeit hinzubekommt.

Somit spreche Ich alle Völker frei, Mich getötet zu haben. Aber Ich kann euch nicht freisprechen, wenn ihr Mein Opfer und die Frucht Meines Opfers heute verwerft. Denn wenn Ich schon das Lamm bin, das die Sünden der Welt hinwegnimmt, so nehmt Mich doch an, daß Ich eure Sünden wegnehme und euch heile und heilige. Denn verstoßt ihr Mich, verstoßt ihr euer Heil und stoßt euch ins Unheil.

So ist diese alte Frage, "wer hat den Herrn gekreuzigt", für Mich nicht die Frage, sondern: Was macht ihr heute mit Mir, heute mit Meinen Gnaden, heute mit Meinen Verdiensten? Seid ihr lau wider Mich und lau wider Meinen Gnadenstrom?

Gut, Ich ging in den Tod, weil Ich es selbst wollte. Aber was tut ihr heute mit Mir und mit Meinen Kreuzesgnaden? Ich komme als Richter, nehmt Mich vorher als Erlöser, und Ich bereinige eure Schuld und gebe euch Gnaden. Und

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wenn Ich als Richter wiederkomme, werde Ich euch zur Rechten rufen und werde euch "Selige" heißen, die zu Mir in Mein Reich gelangen.

Und so möge dieser alte Streit, wer Mich wohl getötet hat, aufhören, es möge vielmehr die Frage laut werden:

WAS MACHT IHR MIT MIR, DER ICH DAS ALLES FÜR EUCH GETRAGEN HABE, DER ICH EUCH FREIHEIT ERWARB? NEHMT IHR EUREN ARZT, DER EUCH HEILT, NEHMT IHR EUREN BEGNADIGER UND SEINE BEGNADIGUNG AN?

Denn als Richter mit Meinem Urteil müsset Ihr Mich haben. Wohl dem, der Mich als Erlöser, als Lamm Gottes, vorher annahm. Er findet in Mir einen allgnädigen Richter. Und so sehet ihr, habe Ich Meinen Tod vorausgeplant schon nach dem Fall des ersten Menschenpaares. Ich wollte Mich aus Liebe opfern. Aber was macht ihr mit Mir und Meinem Liebesopfer? Dafür zeichne ich euch verantwortlich. Richter muß Ich euch sein, Erlöser kann Ich euch sein. Nehmt Mich als Erlöser an, so bin Ich euch ein heilsamer Richter, der ruft: Kommet zu Mir in das Reich Meiner ewigen Herrlichkeit. Amen

 

 

J.W. 73/89                                                             10.12 1989

G E B E T

 

JESUS, gieße Deine Liebe in unser Herz, sei Du das Herz unseres Herzens, das Licht unseres Verstandes und die Kraft, die unseren Willen bewegt. Sei Du in uns und wir in Dir. O JESUS, Heiligung ist, in Dir zu leben, und Du lebst in uns. Dein Wille Ist die Heiligung, die Einheit aller Menschen mit Dir, daß Du ihr Leben bist, sie aber Dein Ausdruck sind. Amen

 

 

A - BETRACHTET DIE ENGEL UND BETRACHTET DIE TEUFEL

 

Die Engel sind Wesen des Lichtes, die Teufel Wesen voll

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Finsternis. Darum zeigen sich die Engel im Heiligen Geist strahlend, die Teufel dunkel, schwarz. Die Engel sind Träger des Lichtes, die Teufel Träger der Schwärze, der Dunkelheit. Und der Mensch? Er steht zwischen einem Schutzengel und einem Boten der Finsternis. Wie wird der Kampf ausgefochten? Wem wird der Mensch Glauben schenken? Dem Boten des Lichtes oder dem Abgesandten der Finsternis?

Sehet, der alttestamentliche Mensch war zwischen dem guten und dem bösen Geist. Aber eines fehlte ihm: Ich selbst. Ich selbst mußte in eure Mitte treten, Ich, das Licht ohne Schatten, Ich, das Licht selbst. Der Engel leitet euch zu Mir, und der Böse möchte euch von Mir ableiten - und wer Mich annimmt, ist Mein Kind! Er hat zwar den Engel noch als Diener und Helfer, aber er ist nicht dem Engel unterstellt, sondern Mir. Und wer Mich so gefunden hat, was bewirken da die bösen Engel? Wenn der Mensch sich von Mir nicht trennen läßt, ist die Macht des Bösen damit in seinem Leben gebrochen. Sehet, der alttestamentliche Mensch war zwischen dem Engel des Lichtes und dem Engel der Finsternis hin- und herschwankend. Ich aber gebe euch Ruhe, ICH BIN DER WEG, der gerade Weg.

Der Engel ist eine Schleuse, vor Meinem Auge eine mangelhafte Schleuse. Er gibt euch zwar Licht, ICH ABER BIN DAS LICHT SELBST. Er gibt euch von Mir Kunde, aber bin Ich nicht selbst der, der von sich selbst am höchsten kündet! Im Alten Bund waren die Menschen zwischen Licht und Finsternis, Ich aber kam als das Licht, und wo Ich bin, hat die Finsternis keinen Raum mehr.

Der alttestamentliche Mensch war wie eine Waage mit einer hellen und einer dunklen Waagseite. So ist er hin- und hergewankt. Doch Ich kam, um den Menschen Frieden zu bringen. Ich bin Licht ohne Mangel, Licht in Vollkommenheit, Licht, das jeglichen Schatten auslöscht. Und somit kam Ich, die Macht des Bösen zu zerbrechen. So seid ihr, wenn ihr Mir getreu seid, nicht zwischen Licht und Finsternis, sondern ins Licht eingekehrt. Das Licht ist innen, und ihr seid im Licht, der Schatten ist draußen,

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weit weg von euch. So habe Ich durch Mein Kommen die Wankelmütigkeit des Menschen aufgehoben, der Mensch steht in Mir, und Ich bin das Licht. Der Mensch ist im Licht, und in ihm ist damit kein Schatten mehr, der Schatten ist nur außerhalb.

Nun sage Ich euch, ihr sollt in Mir stehen, und Ich will in euch stehen. Das ist Heiligung. Doch die Heiligung beginnt nur, wenn ein Stückchen eures Herzens in Meinem Herzen ist, ein Stückchen eures Hauptes in Meinem Haupte, ein Stück eurer Hand in Meiner Hand ist. Das ist eine Teilheiligung, eine Teilvereinigung. Doch würde der Mensch ganz in Mir stehen und Ich ganz in ihm, so wäre es die vollkommene Heiligung. Und dahin will Ich euch führen: Ihr völlig in Mir, Ich völlig in euch.

Sehet, als Gefäß seid ihr da für Mich als euren Inhalt. Als Baum seid ihr da für Mich, Frucht zu bringen. Als Lichtschleuse seid ihr da, Mein Licht zu streuen. Als Lebendige seid ihr da, von Meinem Lebensgeist Kunde zu geben. Immer Ich das Auswirkende, durch euch aber auswirkend. Und wenn ihr soweit gereinigt und gereift seid, Mich alles in euch sein und tun zu lassen, ihr nur noch Mein Angesicht seid, durch welches Ich Mich zeige, ihr nur noch euer Herz habt, daß Ich Meine Liebe durch euch weitergebe, ihr nur noch Hände habt, damit Ich durch euch dienen kann, dann seid ihr vollkommen in Mir auferstanden und Ich in euch. Das ist die Heiligung des Menschen, der Brautstand des Menschen. So will Ich euch haben. Der Leib Diener Meiner Macht, die Seele Dienerin Meiner Weisheit, das Herz Brandofen Meiner Liebe. So stellt ihr das Neue Jerusalem schon dar und seid somit auch Bausteine des großen himmlischen Jerusalems.

Ich habe gesagt, die Engel bringen zwar Licht herab, aber in ihnen ist noch ein Mangel an Licht, denn sehet, wenn Ich das Urlicht bin, so kann Ich selbst das Licht noch stärker bringen. Ich komme, Ich offenbare Mich, Ich gebe Mich euch selbst. So habt ihr nicht nur einen Klang von Mir, sondern Mich selbst. Und damit schenke Ich Mich euch und bin damit eure Gewißheit, eure Genüge. Wenn Ich Mich euch offenbare, dann versenke Ich Mich in

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euch. Ich schenke Mich euch, Ich kehre regelrecht ein, und so versteht ihr Mich, weil Ich euch durchdringe. Und sehet, das ist jenes Wissen ohne Dunkelheit, jenes Erleben ohne außerhalb von Mir zu stehen. Es ist von Mir durchdrungen und so in größter Gewißheit sein. Ihr könntet sagen, die Engel sprachen von dem, was sie gehört haben, Ich aber lasse Mich von euch erleben. Ihr erlebt Mich, hört Mich und seid von Mir noch geführt. So ist Mein Dienst an euch mehr als aller Engeldienst und auch mehr als aller üblicher Prophetendienst, sie waren Meiner voll und Ich sprach durch sie. Aber am Ende der Zeit erfülle Ich euch selbst mit Mir, daß ihr, von Mir selbst erfüllt, Mich erlebt und damit zur höchsten Gewißheit reift.

Und so sehet ihr, wie Ich einst im Abendmahl Brot verteilte, Mein eigenes Wesen, so will Ich Mich euch schenken, daß ihr, Meiner voll, Mich erfahret, nicht von außen, sondern von innen, und ihr höchste Gewißheit habt. Was aber ist der Wein? Es ist Mein Walten, es ist Meine Tätigkeit, vornehmlich Meine Liebe. So wahr Ich in euch bin, will Ich euch von Mir Kunde geben. Und so wahr Ich euch den Wein gebe, den Geist Meiner Wirksamkeit, werdet ihr erleben, was Ich lebe, was Ich wirke, was Ich tue, wie also Mein Leben gestaltet ist.

So lernet ihr Mich nicht von außen her über Gedanken kennen, sondern von innen, weil Ich Mich euch selbst schenke mit Meinem Wesen und Meiner Gnade. So reife Ich Meine Bräute aus. Amen

 

 

B - WIE ZEIGEN SICH DIE MENSCHEN VOR MEINEM AUGE

 

Was der Mensch liebt, das ist er!

Würde ein Mensch ein Hündchen übermäßig lieben, so würde dieser Mensch vor Mir wandeln wie ein Hündchen.

Würde ein Mensch ein Vöglein übermäßig lieben an Meiner Statt, so würde er vor Mir wie ein Vöglein erscheinen.

Und liebt ein Mensch einen anderen Menschen, so erscheint er erst als Mensch.

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Und würde ein Mensch einen Engel recht lieben, so wie es sein soll, so würde er vor Mir wie ein Engel erscheinen. Doch liebt ein Mensch Mich, so erscheint er als Mein Kind. Liebt er Mein inneres Wesen, so erscheint er fürwahr als Mein Jünger. Und liebt er Mein Innerstes, Meinen Vatergrund, ist er als würdige Gottesbraut vor Mir selbst.

Wenn ihr nun sagt, was ihr liebt, so sage Ich euch auch, wie ihr vor Mir erscheint. Denn sehet, es gibt selbst Menschen, die die Steine lieben. Sie liegen wie Steine vor Mir. Doch erhebt ihr eure Liebe zum Höheren, so erhebt euch diese Liebe wiederum zum Höheren. Liebt ihr Mich, so seid ihr fürwahr Meine Kinder. Liebt ihr Mein Inneres, so seid ihr Meine Jünger, und liebt ihr Mein Innerstes, so seid ihr Meine Bräute.

Nun könntet ihr fragen, warum die Teufel als Teufel erscheinen. Weil sie das Böse lieben, haben sie eine böse Gestalt. Und nach der Art der Liebe des Bösen zum Bösen, so ist ihre Art, wie in Tiergestalt.

So sage Ich euch, die Heiligung des Menschen ist, seine Liebe zum Heiligen, zu Meinem Wesen zu erheben. Und wie Ich drei Wesenstiefen euch offenbare, so könnt ihr nach diesen Meinen Selbstoffenbarungen eure Liebe auf Mich wenden. Darum seid ihr am Anfang Meine Kindlein, später Meine Jünger und Jüngerinnen, noch später Meine von Mir selbst erfüllte und durchdrungene, geheiligte Braut.

Nun muß Ich euch lehren, wie ihr Mich lieben könnt: Wenn ihr nun einen Menschen liebt, so könnt ihr menschlich lieben lernen, und Ich wurde Mensch, damit ihr mit eurer menschlichen Liebe Mich menschlich lieben lernt. Das heißt, es genügt am Anfang menschliche Liebe, Mich lieben zu lernen, denn Ich war als Mensch unter den Jüngern, und Ich habe für sie gesorgt, Ich habe für sie geplant, sie geführt. Ich habe ihnen menschlich soviel Gutes angedeihen lassen, daß sie Meine Bruderliebe, Mich als menschlichen Bruder, damit lieben konnten.

So liebt Mich am Anfang als euren menschlichen Bruder, denn sehet, wer Meine Menschheit liebt, wird immer mehr aus Meiner Menschheit Meine Gottheit hervordringen sehen. Und da Meine ganze Menschheit vom Göttlichen

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durchdrungen ist, Zeugnis ist, so ist er fürwahr ein Kind, das Meine Menschheit liebt. Er hat Mich schon im Kleinen. Zwar bin Ich in Meiner Größe noch verborgen, aber er hat schon etwas Göttliches von Mir angenommen, denn das Wort ist Fleisch geworden, und Ich als ewiges Wort erscheine auch in Meiner Menschheit.

Somit ist es als Kind Gottes nicht notwendig, Mich schon als Verklärten zu lieben. Das ist eine Würde, die vor allem dem Jünger entspricht. Das Gotteskind beginnt mit JESUS von Nazareth und sagt: Du, mein Bruder, wie Du Deinen Jüngern gedient hast, so dienst Du also auch mir! In der Art, in der Gesinnung Deines Dienens, sehe ich Deine Liebe zu mir. So liebe ich Dich, JESUS!

Und durch diese Liebe zu Mir, da seid ihr fürwahr Meine Brüder, Meine Menschenbrüder, und darum habe Ich Mich als Mensch "HERR" nennen lassen, Haupt der Menschen. Und die zu Mir kamen als Mensch, die lernten in Meiner Menschheit das Göttliche kennen. Was lernten sie kennen? Was Ich an ihnen Gutes tat.

Der Jünger lernt anderes. Er lernt wiederum, was Ich tue, erhöht und lernt Mir selbst zu dienen. Darum habe Ich den Jüngern gesagt: "Gehet hinaus, und was Ich euch gelehrt habe, lehret, tuet die Zeichen, die Ich tue." Das heißt, seid nicht nur Beter, seid auch Lehrer und seid Täter Meines Wortes. So bringt der Jünger bereits Frucht. Er hört und dient.

Und die Braut? Sehet, die Braut ist durchdrungen von Meinem Willen. Sie will nur Meinen Willen erfüllen in allem. So bin Ich voll in der Braut, wie Ich einst bei den Jüngern war nach der Aussendung des Pfingstgeistes. Sie waren so durchdrungen von Mir, daß Ich ihr Ich, ihr Wesen und Leben war.

Und so sage Ich euch, so bin Ich in den Jüngern selbst erstanden als ihre Liebe, ihr Denken und Streben. Und damit haben sie zu Recht erst nach dem Pfingstgeist den Titel "heilige Apostel" bekommen. Und so werde Ich Mir auch ein Volk der Heiligen bilden, jene, die nicht nur hören und tun, sondern die von Mir durchdrungen sind, und wo Ich selbst alles tue. Und was Ich im Menschen tue, ist

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heilig, und durch den Ich das tue, der wird "geheiligt" heißen.

Und so sage Ich euch, das Kind läßt sich von Mir bedienen. Glückselig, wenn ihr euch von Mir bedienen laßt. Doch glückseliger noch die Jüngerschaft, die hört und tut. Doch über alle Glückseligkeit die Braut. Ich bin in ihr, Ich denke und strebe in ihr und tue alle Werke. Dieser Mensch ist Mein Leib, Ich bin sein Haupt, seine Liebe und sein Leben. Amen

 

 

C - VIELE VERLASSEN MICH,

WEIL VIELE MEINE HILFE SCHEINBAR NICHT ERFAHREN

 

Habt ihr Mich auch schon oft gerügt, daß Ich Mich allmächtig nenne, euch aber nicht allmächtig helfe, euch allein lasse, euch ja gar nicht wunderbar helfe? Ich will euch sagen, wie Ich euch helfen werde und ihr jubeln werdet und nicht mehr wider Mich klagen werdet: Sehet, es steht geschrieben: "Sorget zuerst für das Reich Gottes, und alles Weitere wird euch hinzugegeben!"

Wenn ihr krank seid, so sagt: "JESUS, mein göttlicher Arzt, komm und sei mein. Bleibe bei Mir." Und so wahr Ich euer Arzt bin, bin Ich auch eure Arznei und eure Heilung. Nehmet an, ihr wollet die Geheimnisse des Himmels erkennen. So rufet Mich doch als die ewige Weisheit zu euch und sagt: "JESUS, Du ewige Weisheit, bleibe bei uns!" So weise Ich euch ein in alle Geheimnisse des Himmels. Ich führe euch selber dort hinein, daß ihr anschauet Meine Herrlichkeit.

Und sucht ihr Schutz, nehmt Mich doch auf, laßt Mich bei euch sein, Ich bin der Schutzherr. Und so wahr Ich euer bin und bei euch bin, habt ihr den besten Schutz. Denn ihr seid unter Meinem Mantel bewahrt, und wer will euch Mir entreißen?

Und wäret ihr im Mangel, sei es an Geld, sei es an Gut oder sonst etwas, erfleht wiederum Mich als das höchste Gut - und Ich bin euer. Und wo Ich bin, verstreue Ich auch Meine Gaben. Und wie Ich es euch geistlich gebe, müssen sie euch auch irdisch zufließen, denn was Ich im

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Himmel beschließe, das wird auch die Erde euch von Meiner Gabe geben.

Und wollt ihr die Gottseligkeit, so ruft Mich wieder zu euch und sagt: "JESUS; Du Gottwesen selbst, bleibe bei mir!" Und Ich, Ich schenke Mich euch. Und wie ihr Mich aufnehmt, so habt ihr die Gottseligkeit durch Mich in euch selbst.

Was machen also die Menschen falsch, daß sie Meine Hilfe nicht erfahren und an Mir so verzweifeln? Sie wollen ein Stück Brot, sie wollen eine volle Kasse, sie wollen Freunde, sie wollen Freude, sie wollen Gesundheit, sie wollen Schutz. Aber nur das. Und Ich soll ihnen einfach ihr Helfer sein.

Warum sagen sie nicht: "JESUS, Du meine Gesundheit, JESUS, Du meine Fülle, JESUS, Du mein Heil, Du mein höchstes Gut, Du mein Leben, Du mein Himmel, Du mein ewiges Leben", so gebe Ich ihnen alles umsonst hinzu. Wer Mich besitzt, besitzt all das Meine. Darum lehrte Ich das Vaterunser. "Vater unser", das heißt, nehmt ihr Mich an als euer Eigentum, ist alles euer, alles; seid ihr in das Buch des Lebens eingeschrieben, seid ihr Meiner Gnade voll, und Ich führe euch durch diese Zeit zum ewigen Leben. Ist denn der Geber nicht mehr als seine Gabe? Sehet, Meine eigentliche Gabe ist Meine Hilfe. Wer den Geber hat, hat Meine Hilfe und nun die äußere Auswirkung auch. Denn wer Mich hat, hat den Born alles Guten, und er wird das, was er von Mir empfangen hat, bleibend behalten.

Und so seid gewiß, wer Mich aufnimmt, für den sorge Ich. Seine Sorge ist nur, in Einigkeit mit Mir zu bleiben, und für alles ist dann in Zeit und Ewigkeit gesorgt. Amen

 

 

D - WIE IST DAS LEBEN NACH DEM TODE

 

Viele sagen, es ist noch keiner von den Toten zurückgekommen. Bin Ich doch als Auferstandener solange unter Meinen Jüngern geblieben als Verklärter! Ich bin mit Leib und Seele, mit Meiner Menschheit und mit Meiner Gottheit nach Meiner Auferstehung über längere Zeit

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verklärt unter Meinen Jüngern geblieben.

Sehet, ihr werdet euren Leib nicht einfach ausziehen. Das ist nicht Mein Wille. Ihr werdet euren Leib verwandeln und werdet euren verwandelten Leib mit in Mein Licht ziehen, so daß diese Lehre nicht Meiner Wahrheit entspricht, daß ihr euren Leib auszieht wie einen Mantel. Nein, ihr nehmt euren Leib verklärt mit, denn euer Leib ist das Kleid eurer Seele, denn nach dem Grad der Vergeistigung eures Fleisches ist eure Seele mit einem wunderbaren Kleid umkleidet.

Somit sehet, daß euer Fleisch ein Tempel Meines Geistes wird. So ist eure Seele bekleidet mit einem herrlichen Gewand, und ihr werdet dieses Gewand nicht auf Erden lassen, sondern den geistigen Teil mit in Mein Reich nehmen. Denn sehet, als Ich unter den Jüngern erschien, war Ich herrlich gekleidet. Und das war Mein Leib, Mein Kleid. Und wollt ihr wissen, wie gekleidet Ich Meinen Jüngern erschienen bin? In reinem Weiß! Ich, das Lamm dem Leibe nach, habe Meinen Leib total geheiligt. Darum war auch Mein Kleid als Auferstandener strahlendstes Weiß.

Heute schon kann Ich euer Seelenkleid anschauen und sehe darin die Beschaffenheit eures Fleisches. Wo ihr Mich liebt, seid ihr hell im Fleische, wo ihr die Welt liebt, seid ihr dunkel. Wo ihr Mich liebt, in diesem Teile wohne Ich selbst, hier seid ihr dem Fleische nach ein Gotteshaus, wo ihr aber die Welt liebt, seid ihr wie ein Grab oder eine Gruft.

Sehet, das Wichtigste, was ihr auf Erden zu lieben habt, bin Ich als euer Menschenbruder, Meine Gottheit darin eingeschlossen. Wenn man euch fragen würde, was euch das Liebste auf Erden ist, so sagt: "JESUS VON NAZARETH, DIE HOCHHEILIGE MENSCHHEIT JESU", denn das ist der irdische Tempel der Gottheit. Und ihr wisset doch, daß das Neue Jerusalem eigentlich Mein Leib ist, Mein irdischer Leib, in den ihr eingeschlossen werdet. So ist es. Und wenn Ich euch nun fortan frage, was euch das Liebste auf Erden ist, so saget: "JESUS, Deine heilige Menschheit!" Denn Meine Menschheit ist von Meiner Gottheit durchdrungen - vom Menschen JESUS zum Gott

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JESUS.

So sehet ihr nun, Meine Menschheit eröffnet euch die Tiefen der Gottheit bis zum Vatergrund. Und wie leicht ist es euch doch, Mich als Mensch unter euch zu haben! Mein herzliches Erbarmen ist wie Meine Menschheit hier. In Meinem herzlichen Erbarmen bleibe Ich als Menschensohn bei euch. Und wenn ihr an Mein herzliches Erbarmen denkt, so ist das soviel, als wäre Ich menschlich leiblich bei euch. Ich bin wie im Fleisch bei euch unter eurem Fleische. Das Licht ist so in den Schatten, in die Welt eingedrungen.

Sehet, durch Mein herzliches Erbarmen bin Ich als Menschensohn auf Erden geblieben, und wer Meines Erbarmens sich erinnert - das ist Meine Herzensabsicht, Meine Feindesliebe, Meine Kreuzesliebe -, der spürt Mich selbst im Fleische bei sich. Ich bin im Fleische bei euch, und das Böse ist geflohen. Denn das Böse weiß, wo Ich bin, im Leib, in der Seele oder im Herzen, da hat es keinen Platz. Nur wo Ich nicht bin, schlägt das Böse seine Lager auf. So liebt Mich als Menschensohn, liebt Mich in Meinem herzlichen Erbarmen, und ihr spürt Mich, wie Ich selbst euren Leib umfange und euch darin durchdringe.

Nun könntet ihr noch fragen: "JESUS, wie bist Du unserer Seele nahe?"

Sehet, Ich habe einst die Kindlein zu Mir gerufen und geherzt und geliebt. Ich war voll der Güte, voll Nachsicht und habe so euch zu Mir gelockt. Der Kinderfreund ist fürwahr das in Mir, was Meine seelische Natur darstellt. Ich bin der, der sich klein für die Kleinen macht, um die Kleinen voll Zutrauen zu Mir zu ziehen. Als sogenannter Kinderfreund, damit als Lehrer Meiner Liebe, da bin Ich euch der Seele nahe, denn was Ich lehrte, habe Ich in Meiner Kindesliebe dargestellt. Das ist Meine Seelenlehre, das Licht für eure Seele.

Nun könntet ihr noch fragen, was es heißt, Mich im Geiste in eurem Herzen zu lieben nach Meiner rein göttlichen Seite?

Es sind die Absichten Meines Herzens, die ihr in der Liebe umfangen sollt! Welche Absichten hatte Ich für euch? Jene,

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die David einst als Mensch gegenüber seinen Schafen und später gegenüber den Israeliten hatte. David ging für seine Schafe in den todesmutigen Kampf und hat sie gerettet. David ging in den todesmutigen Kampf gegen Goliath und hat sein Volk gerettet.

Meine innerste Absicht ist Meine Herzensliebe, daß Ich Mich für euch todesmutig einsetze, selbst den Tod gering erachte, um euch zu retten und zu heiligen. Somit bin Ich opfernde Liebe. Das ist Barmherzigkeit.

So sehet ihr, als Menschensohn diene Ich euch. In Meiner Seele lasse Ich die Kleinen zu Mir kommen, und wie Ich es lehre, so tue Ich es auch. Doch Meine Kreuzesliebe entspricht Meiner innersten Gesinnung. Und wer Mir so ins Herz schauen will, der sieht, wie David als Mensch bereit war, für seine Schafe notfalls in den Tod zu gehen, um sie zu retten oder gegen Goliath todesmutig stritt, sein Volk zu retten. So bin Ich innerst bereit durch Ganzhingabe an euch, euch zu retten und zu heiligen. Und was tun Meine Gottesbräute? Sie sind todesmutig auch für Mich. Sie kommen also Meinem herzlichen Erbarmen absolut nahe. So versteht ihr nun: was ihr in Mir liebt, das wird euch in etwas Mir Wohlgefälliges umgestalten. Meine Menschheit, durchdrungen von Meiner Gottheit, macht euch zum Kinde. Meine Liebe, die Ich lebte und lehrte, macht euch in der Nachfolge zu rechten Jüngern. Und habt ihr eine Opferfreudigkeit für Mich, wie Ich sie für euch habe, so seid ihr zur wahren Braut nach Meinem Herzen gereift, so daß Ich sagen kann: Meine Herzensliebe brennt in euch, und ihr seid ein Stück Meines eigenen Herzens, also die Braut des göttlichen Herzens. So sehet ihr, was der Mensch liebt, das ist sein Schicksal.

Nun will Ich euch noch sagen, was jene Menschen vor Mir sind, die morden aus übler Absicht. Sie sind vor Mir wie reißende Wölfe, denn sie lieben das Bös-sein und das Bös-tun. Würden sie entseelt, würden sie in den Abgrund stürzen.

Was ist mit jenem Menschen, der nur Hab und Gut, nur Ehre der Menschen, nur Besitztum liebt? Er hat ein steinernes Herz. Er ist ein Steinhaufen vor Mir. Doch die

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geringste Liebe zu Mir als Mensch und Gott, vor allem die Liebe zu Meiner Seele, Meiner lehrenden und lebenden Liebe, die macht euch zu wahren Jüngern. Und wenn ihr Mein herzliches Erbarmen nachahmt, fürwahr, so seid ihr auch wie David, ein Mann Meines Herzens. Und hat er doch so tief in Mein Herz geschaut, daß er auch Mein Leben vorausverkünden konnte in seinen Herzensergüssen, seinen Psalmen.

So sage Ich euch, liebt Mich als Mensch, und eure Menschheit wird geheiligt, vereint mit Meiner Menschheit und Gottheit. Liebt Mich in Meiner Seele, und ihr werdet in Meiner Seele, in Meinem Wesen, schon auferstehen. Liebt Mein Herz, Mein Wesen, und ihr befindet euch in Meinem Herzen. Das ist das Neue Jerusalem. Denn Ich habe gesagt, das Neue Jerusalem ist sowohl nach Meinem Leib als auch nach Meinem Herzen gebildet. Die äußeren Ringmauern des Neuen Jerusalems entsprechen Meinem Leibe, der großen Gestalt Meiner Leibhaftigkeit, der innerste Kern des Neuen Jerusalems aber entspricht Meinem Herzen. Und die in Meinem Herzen sind, die sind im Königssaal, im Vaterherzen. Sie sind im Vaterhaus. Amen

 

 

J.W. 76/89                                                             26.12.1989

GEBET

 

O JESUS komm, sei bei uns und bleibe bei uns, erfülle uns mit Deinem Geist, mache unser Herz zu Deinem Tempel, laß das Feuer Deiner Liebe in uns brennen, laß das Licht Deiner Wahrheit in uns leuchten und gib uns Kraft, auch jedes Deiner Worte nach Deinem Wohlgefallen zu erfüllen. Sei Du in uns das Sein, sei Du in uns das Denken, das Wollen und das Vollbringen. Denn Du sollst unser Haupt sein, das in uns denkt, das Herz, das in uns fühlt, und Du sollst der Wille sein, der in uns alles Gute tut; So sei, o Herr, in uns, mit uns und durch uns zu Deiner größeren Ehre und zum Heile aller Geschöpfe. Amen

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A - ICH BIN FÜRWAHR DER GUTE HIRTE,

DER DEN LÄMMLEIN NACHLÄUFT

 

Ich suche Meine Lämmlein, und die sich retten lassen, die rette Ich auch. Doch die in den Dornen bleiben wollen, Ich suche sie herauszulösen, und lassen sie sich nicht herauslösen, so muß Ich sie in den Dornen lassen. Der freie Wille geht über alles, den freien Willen ehre Ich. Im freien Willen rette Ich die Meinen, und im freien Willen überlasse Ich die Unwilligen ihrem Gericht.

Welches Lämmlein kann Ich retten? Das aus den Dornen will, das in das Heil will, in das Vaterhaus. Welche Lämmlein muß Ich in den Dornen lassen? Die die Dornen, die sie binden und kratzen, lieben und die so keine Sehnsucht haben nach Befreiung und keine Liebe haben zum Vaterherzen, zum Ort ihres Heiles.

So sagte Ich zu Recht: "Liebet nicht die Welt und das, was in der Welt ist, denn sonst ist Meine Liebe nicht in euch." Denn wer die Welt liebt, dem ist sie fürwahr ein Dornenstrauch, und diese Dornen halten ihn fest. Und die Welt, sie tötet ihre Kinder. Wer aber das liebt, was über der Welt ist, das, was im Himmel ist, den Vater alles Guten, fürwahr, der ist es, den Ich rette, denn er liebt sein Heil, und Ich komme als Heiland, euch das Heil zu gewähren.

Würde Ich heute durch die Straßen gehen und zu den Menschen sagen: "Ich will dich erlösen", so würden viele Mir antworten: "Ich will Deine Erlösung nicht, mir gefällt das, was Du unerlöst nennst." Sehet, ihre Stunde ist noch nicht gekommen. Vielleicht kommt ihre Stunde nie! Wer aber nach Erlösung strebt, dem biete Ich Meine Hilfe an, und Ich erlöse ihn, denn er sucht das, was Ich ihm zu geben bereit bin, und er wird sein Heil finden. Wer das Himmelreich sucht, dem werde Ich den Weg dorthin auch eröffnen. Wer das ewige Heil sucht, dem gebe Ich die Gnade dazu. Doch wer im Bösen verharrt, es liebt, der bindet sich selbst und läßt sich nicht befreien und geht im Eigengericht damit zugrunde.

So suchet das Gute. Ich stärke euch, daß ihr es findet und

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darin die Krönung eures Lebens habt. Wer das Meine sucht, der wird es bei Mir finden! Wer bei Mir anklopft, dem tue Ich auf! Wer bittet, dem wird es geschenkt! Würdet ihr heute durch die Straßen gehen und zu den Menschen sagen: "Willst du erlöst werden von deinem sündigen Zustand", so würden viele antworten: "Mir gefällt das so. So soll es bleiben." Doch Mein Geist treibt euch an, daß, wo ihr krank seid in der Seele, ihr nach Heilung ruft, ihr ruft: "Rette mich, Herr! Herr, gib mir Heil. Gib mir Dein Heil. Gib mir Dein Herz. Gib mir Deinen Sinn. Gib mir Deinen Geist. Gib mir Dein Leben. Gib mir Deine Seligkeit!" Und weil ihr das Meine von Mir erbittet, gebe Ich es euch, und Ich gebe es euch in Fülle. Ich gebe es euch in Gnade, umsonst.

So sehet ihr, bin Ich einst in die Welt gekommen, und die Meinen nahmen sowohl Mich wie auch das Meine nicht an. Aber die Mich und das Meine angenommen haben, denen gab Ich in Fülle, und sie haben das Heil erlangt.

Und so sage Ich euch, wer zufrieden ist mit der Welt und ihren Gaben, wer solches liebt und darin allein verharrt, der bleibt auch im Gericht, das über die Welt beschlossen ist. Wer aber das liebt, was im Himmel ist - und bin Ich nicht selbst der Herr des Himmels -, wer Mich liebt und das Meine, dem werde Ich den Himmel eröffnen und ihm Mich selbst geben als seinen höchsten Siegespreis. Wer hungert nach dem Reiche Gottes, den werde Ich speisen. Wer dürstet danach, den werde Ich tränken. Bin doch Ich selbst allein die Stillung eures Hungerns und Dürstens, so eure ewige Seligkeit! Amen

 

 

B - ICH BIN EUER ARZT UND EUER HELFER

 

Was macht die Menschen krank, und was würde sie heil machen?

Sehet, Mein Geist ist der Geist der Heiligkeit, aber auch der Geist des Heiles. Mit Meinem Geist kommt das Heil, und Mein Geist wirkt das Heil, und Mein Geist erhält das Heil. Mein Geist schafft alles wieder heil.

Wo der Geist des Herrn ist, ist nicht nur Friede, ist nicht

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nur Freude, ist auch Heil. Hier bleibt auch das Heil. Und wo Mein Geist nicht ist, ist kein Friede, da ist keine Freude, da ist kein Heil, und da ist nicht das wahre Leben.

Und so sagte Ich einst zu euch, "liebet Mich aus ganzem Herzen", denn liebt man Mich, ist das Heil in euch, im Herzen. Liebt ihr Mich aus eurer Seele, ist Mein Geist und damit Mein Heil in eurer Seele. Und liebt ihr Mich aus allen Leibeskräften, ist Mein Geist und dessen Heil in euren Leibesgliedern, und euch ist das Übel genommen und das Heil in Fülle gegeben.

Und wenn es geschrieben steht, daß Ich die Kranken gefragt habe, "glaubst du an Mich", so heißt das eigentlich: "Liebst du Mich?" Liebst du Mich mit deinem Geist, so ist dein Geist gesund; liebst du Mich mit deiner Seele, ist deine Seele gesund; liebst du mich mit deinen Leibeskräften, ist dein Leib heil. Denn was Mich liebt, ist Meines Heiles voll, und Mein Heil wird sich in ihm auswirken.

Sehet, der Haß ist das der Liebe Entgegengesetzte. Der Haß sei euch ferne, denn in ihm ist der Tod und der Geist, der den Menschen würgt. Doch wo immer die Liebe ist, ist auch Meine Liebe, Mein Geist und Mein Heil. Und so bleibt in Meiner Liebe, so bleibt ihr in Meinem Heile. Der Haß sei euch ferne, denn der Haß ist der Tod, wie die Liebe selbst durch Meinen Geist das Leben und das Heil ist

Was heißt hassen? Sehet, Haß würde sein, wenn euch jemand etwas Böses tut und ihr euch rächen wolltet, ihr ihn strafen wolltet, ihr ihn vernichten wolltet, ihr ihm den Untergang wünscht und bereitet. Das wäre Haß. Was ist Liebe? So ihr den Menschen Gutes bereitet, ihr Heil, und dazu ihre Diener seid in Meinem Namen. Spürt ihr in euch nicht oft Regungen des Hasses, des Zornes, wo ihr andere gerne schädigen würdet, wo ihr bereit wäret, andere in den Abgrund zu stürzen, wenn ihr die Macht dazu hättet? O Ich sage euch, wendet diese Kräfte zu Mir, schenkt sie Mir, daß Ich Liebe in euch entzünde, daß der Haß euch ferne ist, der Ungeist, daß in euch Meine Liebe ist, denn wo Meine Liebe ist, ist das

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Heil, das ganze Heil.

Sehet, Petrus hat bei Meiner Gefangennahme das Schwert gezogen und im Zorn sich gerächt an jenem Soldaten, ihm das Ohr abgehauen. Er glaubte, es ist ein heiliger Zorn, aber es war Haß. Und darum habe Ich gesagt: "Wer das Schwert ergreift, wird auch durch das Schwert, umkommen." Wer aber in der Liebe ist, wird durch die Liebe vor Mir bestehen und wird leben!

Wißt ihr, wann ein Mensch haßt? Wenn das Ich im Mittelpunkt ist und der Mensch glaubt, daß seinem Ich Unrecht getan wird. Ich-Liebe und Schaden durch andere erzeugt Haß. Doch wenn ihr alles auf Mich fallen laßt, alles an Mir geschehen laßt und Ich doch in Liebe und Barmherzigkeit alles vergelte, so wird in euch der Haß nicht mehr sein. Denn Ich hasse Meine Feinde nicht, sondern Ich liebe sie mit der Glut eines vollen Herzens. So sollt ihr alles, was die Menschen euch tun, an Mich weitergeben, und Ich strafe die Menschen nicht. Ich richte sie auf, Ich will ihre Bekehrung, Ich will ihr Heil durch Liebe. Wo jedoch die Ich-Liebe ist und wo man sich schadet, kommt Haß. Doch laßt ihr Mich in euch alles sein, werft ihr alles auf Mich, Ich antworte auf alles mit Liebe. Denn Liebe ist Mein Geist, Liebe ist das Leben, Liebe ist die Einheit mit Mir. LIEBE IST DAS HEIL, UND WO LIEBE IST, WIRD DAS HEIL AUCH BLEIBEN! Sehet, Ich bin in euch, und ihr sollt alles auf Mich werfen, und Ich liebe Freund und Feind, Ich liebe allein. Das ist Mein Geist, das ist Mein Leben in euch, so habt ihr das Heil in Fülle. Amen

 

 

C - ES STEHT GESCHRIEBEN, DASS EIN ENGEL EINE ZORNSCHALE AUSGIESSEN WIRD, DIE ZORNSCHALE DER PESTILENZ

 

Ich bin nur Liebe, und Ich will nur die Bekehrung und das Leben der Menschen. Warum aber lasse Ich jene Zuchtrute, die Pestilenz, einst zu? Nur um die Menschen zu Mir zu rufen!

Sehet, als das Volk Israel durch die Wüste zog und wider

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Mich murrte, da traten giftige Schlangen auf und haben ihnen nach dem Leben getrachtet. Und als das Volk aufhörte wider Mich zu murren, waren die Schlangen auch verschwunden, und Heil war bei ihnen geblieben.

Haben nicht viele Menschen Mir den Krieg erklärt? Ist das nicht in höchster Form wider Mich murren? Und hat doch dieses Murren ein Gericht heraufbeschworen! Denn sehet, die da wider Mich murren, verbinden sich mit dem Bösen, und das Böse richtet sie, indem es ihnen Stütze ist. Denn das Böse verleitet die Menschen zum Bösen, und wenn die Menschen das Böse tun, richtet das Böse die Menschen noch dazu. Und da viele Menschen Mir den Krieg erklärt haben, wird die Hölle sich wieder an sie binden, und die Himmel werden sich wider sie richten, und sie rufen eine gewisse Rache wider sich herab, denn sie haben Gott selbst bekriegt. Wenn sie aber ihre Kriegsgesinnung ablegen, wenn sie ihr Murren wider Mich aufgeben, wenn sie Mich bitten, Mich loben und Mich preisen, so wird alles Gericht von ihnen wieder abfallen. Denn wenn sie den Krieg Mir erklären, so müssen sie auch im Krieg stehen, und ihre Kriegspartner sind zweierlei: die Engel des Abgrundes und die Engel des Himmels werden wider sie ziehen in Meinem Namen.

Und so sage Ich euch, immer wieder haben die Menschen Kriege wider Mich geführt - und dieser Kriegszustand war immer die Pestilenz. Und hat doch die Pestilenz sie dann geschlagen mit feurigem Schwert! Und nehmen sie den Krieg zurück, werden sie mit Mir wieder Frieden haben. Seht, haben doch einst die Babylonier Mir den Krieg erklärt, und ihr Turm ist zusammengestürzt. Wieviele Völker und Geschlechter haben Mir schon den Krieg erklärt - und wer hat Mich gerächt? Die Engel der Bosheit, denn Ich mußte ihnen freien Lauf lassen, und die Engel des Himmels, die Meinen Namen ehren und rächen die Untreue wider Mich. Wenn der Mensch mit Mir wieder Frieden hat, werden die bösen Gewalten gebunden, und die Engel werden wieder die Freunde aller Menschen.

So seht ihr, hat der Mensch einen Krieg wider Mich erklärt, und darum wird ein Schwert durch die Welt gehen.

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Und wer Krieg im Herzen hat wider Mich, wird durch dieses Schwert umkommen.

Und so sage Ich euch, haltet Frieden mit Mir, Ich bin doch der Friedenskönig. Und ist Friede in euch, wird jener Engel des Gerichtes nichts wider euch tun. Der eigentliche Ausführer des Gerichtes ist der Engel der Finsternis; aber der Engel des Lichtes läßt, wo Unrecht ist, das Gericht zu in Meinem Namen.

So haltet Frieden mit Mir, so will ich euer Bewahrer sein, und ihr werdet in Frieden ziehen und das neue Gottesreich auf euch zukommen sehen. Amen

 

 

D – WO KOMMT DER MENSCH HER – WO GEHT ER HIN

 

Seit Ewigkeiten habe Ich euch geliebt, und in Ewigkeiten werde Ich euch lieben. Das heißt, der Anfang des Menschen ist, daß Ich ihn seit Ewigkeiten geliebt habe und ihn auch in Ewigkeiten lieben werde.

Sehet, daß Ich liebe, daß Ich euch liebe, das ist der Grund eures Seins. Ich liebte euch, und damit ward ihr. Der Mensch ist, ist Mensch durch Meine Liebe. Aber Ich liebte euch vorerst als Gedanke, und damit ward ihr eine Seele. Und Ich liebte euch, und Ich wollte euch zu Kindern Gottes machen, und Ich kleidete euch in einen Leib, daß ihr mit Leib und Seele Mich aufnehmt und das Himmelreich gewinnt. Denn in euch soll eine doppelte Natur auferstehen als Tempel und Träger Meiner selbst.

Mensch sein heißt, von Mir geliebt sein; zuerst als Gedanke, als Seele, und dann geliebt von Mir auch im Fleisch und damit eingeboren in das Fleisch, daß ihr von Mir geliebt seid als Seele und Leib, als Gedanke und als Haus. Sehet, ihr seid ein Gottesgedanke, ein Gedanke Meiner Liebe, und ihr seid geliebt als Mein Gotteshaus, Mein heiliges Gezelt, und als solches seid ihr ins Fleisch eingehüllt. Und Ich liebe euch als Seele, und Ich liebe euch als Leib, und Meine Liebe bleibt über euch - und Meine Liebe ist Mein Geist.

Ich liebe euch als Seele, als Liebesgedanke, und Ich liebe euch als Tempel, als Tempel Meines Geistes, als Fleisch.

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So geht Mein Geist doppelt auf euch herab. Ich liebe eure Seele, und Ich liebe euren Leib, und Meine Liebe bleibt bei euch. Und so habe Ich Meinen Geist über die Seele ausgegossen, und Ich habe Meinen Geist auch - und Ich gieße ihn immer mehr aus - über das Fleisch ausgegossen, daß das Fleisch Meine Herrlichkeit schaue. Wie würdet ihr Meine Liebe nennen, die Ich über die Seele ausgieße? Wie würdet ihr Meine Liebe nennen, die Ich über das Fleisch ausgieße? Mein Liebesgeist fließt über die Seele, denn eure Seele ist Geist, und Meine Barmherzigkeit fließt über den Leib, und so wird euer Leib auch vergeistigt. Liebe und Erbarmen ist Mein Geist; Liebe trifft eure Seele direkt, Mein Erbarmen aber euer Fleisch.

Und so bin Ich fürwahr der barmherzige Hirte, der Barmherzigkeit eurem Leib, eurer Lammesnatur schenkt, euch trägt und ins Vaterhaus Meines Herzens zurückträgt. Und wer Meinen Geist im Fleische will, er erflehe Meine Barmherzigkeit - das ist die Liebe, die Ich dem Fleische gebe. Und wer Meinen Geist in seiner Seele will, der begehre den Geist Meiner Liebe - und Meine Liebe wird in seiner Seele wohnen. Und da Ich euch seit Ewigkeiten liebe als ewiger Gedanke, so liebe Ich euch auch in alle Ewigkeiten weiter, denn Meine Liebe hört nimmer auf. So seid ihr nicht nur geliebt als Seele und Leib, ihr seid geliebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und so haltet diese Meine Liebe als das höchste Geschenk, denn Meine Liebe ist der Seele Leben, Licht und Heil; und Meine Barmherzigkeit - als die innerste Frucht der Liebe - schenkt eurem Leben im Fleische Auferstehung und ewiges Leben. Und Ich liebe euch ewig, darum erwähle Ich euch zum ewigen Leben in Meinem Reiche.

So versteht ihr, die Kreatur ist gesegnet, und Mein Segen soll über ihr bleiben. Der Mensch ist geliebt und darum erwählt zum Kinde. Ich liebe eure Seele, und Ich liebe in der Barmherzigkeit auch euren Leib, Mein Haus. Und Ich liebe euch ewig. Diese dreifache und doch einige Liebe ist über euch ausgegossen als LIEBE, als BARMHERZIGKEIT und als EWIGE LIEBE.

Und so sehet ihr, Mein Geist ist ein dreieiniger. Ich liebe

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euch und erfülle eure Seele. Ich erbarme Mich in Meiner Liebe und erfülle euren Leib. Ich liebe euch ewig, darum gebe Ich euch ewiges Leben. Glaubt an diese ewige Liebe zu euch, und ihr werdet das ewige Leben, das Ich euch durch Meine ewige Liebe gebe, behalten und so als ewiges Erbe davontragen.

So ist die Seele geliebt, der Leib ist von der barmherzigen Liebe umfangen und euer Leben von der ewigen Liebe durchdrungen. Und weil Ich euch dreieinige Liebe gebe, lebt ihr dreifach in Mir: die Seele durch die Liebe und das Lieben, der Leib durch das barmherzige Geliebt-werden und das Beantworten Meiner Barmherzigkeit. Und weil ihr euer Leben nehmt als einziges Lieben, ist euer Leben auferstanden ins ewige Leben. Denn mit ewiger Liebe habe Ich euch umfangen, und ewige Liebe ist auch euer ewiges Leben. Amen

 

 

J.W. 77/89                                                             28.12.1989

G E B E T

 

JESUS, göttlicher Heiland, wir sind Deine eigenen Tempel; mache uns auch zu Tempeln Deines Geistes, daß Dein Geist uns treibt, Dein Geist uns lebendig macht, Dein Geist uns zu allem befähigt, was Du in uns wirken willst. Wirke in uns, o Herr, durch die Kraft Deines Geistes, was Dir angenehm und für uns heilsam ist. Gib uns aus Deinem Vatergrund, Deinem Herzensgrund, Worte und Liebe und Heil, daß wir nicht verwaist auf dieser Erde bleiben, sondern von Dir geführt in das Neue Jerusalem kommen als wohlgezierte und vollendete Gottesbräute. So sei, o Herr, alles allein nach Deinem heiligen Willen und zu unser aller Heil und Wohlergehen. Amen

 

 

A - BETRACHTET MICH ALS KIND IN DER KRIPPE

 

Das heißt, Ich bin euer JESUS, Ich bin zu euch gekommen, daß Ich euch gehöre. Ich bin Mensch geworden, um der Menschheit Eigentum zu sein, ein Menschenbürger, ein

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Erdenbürger, euer Bruder. Aber in Meiner Menschheit verborgen liegt Meine Gottheit. Ich bin Bruder und Herr zugleich, Mensch und Gott zugleich. Ich bin euch Geschenk und bin zugleich auch euer Lohn.

Und wenn Ich euch das Vaterunser lehrte, so wendet es auch an und saget "Jesulein unser", denn Ich bin euer, euer Jesulein. Und mit Mir ist alles euer, die Erlösung und das Heil, der Himmel. Wer Mich annimmt, nimmt durch Mich den Herrn, den Erlöser und Heiligmacher an. So vergesset nicht, Ich lag und liege als freie Gabe in der Krippe und sage zu jedem Menschen: Ich bin dein, Ich bin dein! Nimmst du Mich an als deinen größten Schatz, der den Himmel dir einkauft und alles Heil auf Erden dir gibt? Ich will dein Bruder und dein Gott und Heiland sein!

So seht ihr, bin das eigentliche Weihnachtsgeschenk ICH SELBST. Und wer Mich nimmt, bekommt den Himmel und die ewige Seligkeit hinzu. Aber habt ihr euer Herz für Mich bereit? Ich brauche ein ganzes Herz und ein treues Herz. Sagt ihr, jeder für sich: Das höchste Weihnachtsgeschenk ist mein JESUS, und in ihm allein will ich alles! So will Ich selbst euer höchstes Geschenk und eure größte Freude sein.

Was ist ein Weihnachtsbaum mit Lichtern im Verhältnis zu Mir, dem Lebendigen, der Ich euch den Geist des Lebens gebe? Was sind euch die Lichter des Baumes im Verhältnis zu Mir, dem Licht, der Ich euch erleuchte zum ewigen Leben?

Bereitet euer Herz für Mich und sagt: "JESUS, DU ALLEIN, DU GANZ UND EWIG!" Und Ich sage euch, so ist es Weihnachten in euch geworden. Ihr seid die Krippe, in der Ich liege, und Ich bin kein Fremder, Ich bin euer JESUS. Und Ich übertrage euch alles, was Ich bin und habe, alles Heil der Erde und alle Seligkeit des Himmels. Wieviele sind heute nach den Geschenken von Weihnachten so satt und voll, und für Mich haben sie nicht mehr das ganze Herz frei. Doch die ihr Herz für Mich bereitet haben, für Mich allein und ganz, bei denen kehre Ich ein, und Ich will ihr Herr und Heiland, ihr Leben und Segen ewig sein.

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So sehet ihr, viele Geschenke, die heute gegeben und empfangen werden, machen die Herzen voll mit irdischem Tand. Aber Ich will in den Herzen wohnen in Meiner doppelten Natur, als Mitbruder und Herr, als Geber des Himmels und aller Seligkeiten. So bereitet euer Herz für den höchsten Gast, und Ich sage euch, ihr seid heute Bethlehem, euch ist heute das Heil widerfahren, ihr seid heute durch Mich der Himmel. Und fürwahr, wie einst Licht und Heil vom Stalle von Bethlehem ausging, seid ihr ein Segen in der Welt, und nach eurer Treue werde Ich in euch auferstehen. So werdet ihr nicht nur ein Stall sein, in dem Ich leuchte, sondern eine Sonne, durch die Ich glühe im Himmel und auf der Erde. Amen

 

 

B - BETRACHTET JOHANNES AM JORDAN

 

Ich stieg in das Wasser und ließ Mich von Johannes taufen. Warum?

Johannes war ein Mittler, und zur Mittlerschaft ist der Mensch berufen, Mittler zwischen Gott und den Menschen. Sehet, Ich bin Gott und bin zugleich als Mensch Mittler. Und wie Johannes Mich einst taufte, euch zum Vorbild, so taufe Ich heute, denn als Gott bin Ich die Lebensquelle, als Mensch Mittler. Johannes hat mit Wasser getauft, daß in den Menschenaugen Tränen liegen. Ich aber taufe mit Feuer, daß ihr euch freuet in Meiner Liebe.

Steht auch ihr am Jordan? Kann Ich euch taufen mit dem Feuer? Kann Ich euch ewige Freude geben? Sehet, der Jordan war einst jenes Wasser, jener lebensspendende Strom für das ganze Land. Und der Jordan heute? Es ist der Strom des Heiligen Geistes, Meiner Gnade. Und wer Meinem Geiste offen ist, wer Mich liebt und sich von Mir lieben läßt, dem gebe Ich, wie einst Johannes, nicht Wasser, sondern Feuer über das Haupt, und Ich entzünde ihn. Ich schaffe euch neu im Heiligen Geist, und zwar als Meine Jünger und Jüngerinnen, als Meine Kinder, Jünger und Bräute, so, wie eure Liebe beschaffen ist. Wer nach Meiner Liebe verlangt, der steht im Jordan, dem

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werde Ich Meine Liebe wie Feuer geben, und Ich werde ihn entzünden. Und Mein Feuer wird in euch brennen und euch treiben, und ihr werdet kleine Sonnen sein. Und die ganze Erde wird eine große Sonne werden, weil Ich in euch leuchte und brenne, Ich, das Feuer, in euch brenne.

So sehet, Ich taufe euch mit Feuer neu, und damit ist die Jüngerschaft unter den Meinen, denn wo das Feuer Meines Geistes herabkommt, ist Jüngerschaft. Ich kann nun das Feuer Meines Geistes durch Mich selber geben, und Ich kann es auch durch jene geben, die Ich durchaus dazu berufen habe, die den Heiligen Geist anrufen, daß er über sie zu den Menschen komme und ihr inneres Feuer, ihr inneres Licht sei, und sie in Meinem Geiste neugeboren werden.

Wenige sind es, die Meinen Geist noch weitergeben, darum gebe Ich vielen selbst Meinen Geist. Wo Sehnsucht nach Mir ist, gebe Ich Meine Liebe und schaffe den Menschen neu, den Engeln zum Schauspiel, zu einem Wunder. Denn so wahr der Engel eine Lichtschleuse ist, voll des Lichtes ist, sollt ihr voll Meines Feuers sein. Und das Feuer bin Ich selbst, und es lodert aus euch wie aus einer Sonne. So werdet ihr leuchten, die auf Erden und die in Meinem Reiche, wie die Sonnen. Amen

 

 

C - ICH LADE AUCH HEUTE ZUM GROSSEN GASTMAHL EIN

 

Ich habe einst die Jünger ausgesandt: "Gehet an die Zäune, gehet an die Sträucher, holt die Geladenen herein." Ich habe die Pharisäer gerufen, Ich habe viele gerufen, und ihr wißt, wie wenige damals kamen. Und Ich rufe auch heute die Priester, Ich rufe auch heute die Ordensleute, Ich rufe auch heute das Gottesvolk, Ich rufe auch heute die Heiden. - Doch wer kommt? Kommen wird nur der, der sich von allem freimacht, Mir zu gehören, und der Mich alles sein läßt.

Sehet, wer ein Auto mehr liebt als Mich, ist Meiner nicht wert; wer sein Haus mehr liebt als Mich, ist Meiner nicht

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wert; wer Frau oder Mann oder Kind mehr liebt als Mich, ist Meiner nicht wert. Aber dem Ich aller Wert bin, der kommt zu Mir, er läßt sich von nichts abhalten, und Ich will Mich selbst ihm geben, denn das göttliche Mahl ist, daß Ich Mich euch selbst schenke als ewiges Leben und Heil.

Damals, im Gleichnis, haben sich viele entschuldigt und haben gesagt: Ich habe einen Acker bestellt, ich muß ihn ansehen, ich muß ihn annehmen; ich habe eine Frau gesucht - nun ist sie da, ich muß sie heimführen; ich habe ein Geschäft zu machen, ich bin abgelenkt, ich habe keine Zeit.

Aber Ich sage euch, wem Ich das höchste Gut bin, den wird weder Himmel noch Erde noch Abgrund von Mir abhalten, Ich bin ihm alles, und nichts drängt diese von Meiner Liebe. Sie kommen zu Meinem Mahle, und Ich werde Mich ihnen mitteilen, sie werden Mein sein, und Ich werde der ihre sein. Und sie werden Meine Bräute ewig sein.

So habt nichts mehr lieb als Mich, nichts soll euch Mir gleich sein, Ich soll euch der höchste Wert sein. Und Ich verspreche euch, nichts trennt euch von Mir und Meiner Liebe, ihr werdet in Meinem Gastmahl sein, und Ich werde euer und eure Seligkeit sein.

So versteht ihr: wer Mich über alles liebt, dem gebe Ich Mich hin, und was Mein ist, soll auch sein sein. Amen

 

 

D - IM ABENDMAHLSSAAL

 

Wie würdet ihr euch glücklich fühlen, mit Mir am Tische zu sitzen und von Mir selbst zu empfangen das Brot des Lebens und den Wein des Heiles. Aber Ich will es euch verraten, wie Ich allzeit euer Teil bin: NEHMT MICH UND MEINE LIEBE AUF, SO HABT IHR ALLES!

Ich, der menschgewordene Gott, bin das Brot, und Meine Liebe ist der Wein, das Wasser des Lebens, das Heil der Ewigkeit. So saget: "JESUS, ICH LIEBE DICH UND ICH LIEBE AUCH DEINE LIEBE!" Denn wo ihr Mich und Meine

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Liebe liebt, eßt ihr Mich und trinkt Meine Liebe, und Ich bin in euch, und hier ist Mein Heil in euch. Sehet, Ich habe einst die Kranken gefragt, es wird übersetzt mit "glaubst du an Mich?" In Wirklichkeit müßte es heißen: Liebst du Mich und liebst du Meine Liebe? Denn liebst du Mich und Meine Liebe, so wird Meine Hand voll sein und Mein Feuer wird aus ihr kommen, und Ich werde dich neu-schaffen. So soll euer Ruf sein wie aus tausend Kehlen, und doch nur ein Ruf: JESUS, WIR LIEBEN DICH UND LIEBEN DEINE LIEBE!

So nehmt ihr Mich auf im Brot und im Wein, so nehmt ihr Mich selber auf mit Meiner ganzen Gnade. Und nun sitzt ihr zu Meiner Rechten und seid in Meiner Glorie. So vergeßt nie den, den ihr zu begehren habt - ER ist der Ewige selbst. Und was ihr von Mir begehren sollt, ist das ewige Leben. Begehrt Mich und Meine ewige Liebe, und Ich und Mein Leben ist euer.

Das ist im tiefsten Sinn, das Gedächtnis Meines Abendmahls zu feiern, Mich aufzunehmen mit Meiner Gnadenfülle. Und allen, die Mich aufgenommen haben, gab Ich die Macht, die Kraft, das Heil und den Segen des ewigen Lebens. Und so sagt bewußt, unterscheidet und teilt dabei jedoch nicht: JESUS, ICH LIEBE DICH MIT DEINER GANZEN LIEBESFÜLLE.

Denn Ich bin der Quell. Und was kommt aus Mir? Alle Fülle der Gnade! So muß eure Liebe doppelt sein: zu Mir und Meiner Liebesfülle. Denn wer Mich aufnimmt, nimmt auch das Meine auf. Ich bin das Leben, und ihr werdet durch Mich leben.

So wisset, Ich bin ein Bräutigam, und Ich bringe ein Geschenk mit. Nehmt Mich auf und Meine Gabe. ICH BIN DAS EWIGE LEBEN, und ihr werdet durch Mich ewig leben in Meinem Reiche. Amen

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