Neujahrssegen
Auf Wunsch von Maria aus Italien, geoffenbart von Jesus durch Jakob Lorber - 31.
Dezember 1861
2
So schreibe! – Am Ende des Jahres gebe Ich euch, die ihr noch an Mir festhaltet
und an Mich glaubt, einen Funken dessen, was das kommende Jahr bringen wird.
Das Beste ist, dass alle, die an Meinem Namen festhalten, auf Meine beständige
Liebe und Gnade zählen können.
Wer dies hat, der schaue nicht auf die Welt, auf das, was sie tut und zu tun
beabsichtigt; denn Ich allein bin wahrhaft der Herr, und das Geschick aller
Menschen – ob groß oder klein, reich oder arm, mächtig oder machtlos – liegt in
Meiner Hand und in Meiner Macht.
3
Die Wolke, aus der unablässig der Blitz zuckt und alles vom Aufgang bis zum
Untergang überwältigend erhellt, steht unbeweglich und entschlossen am
Firmament des Geistes.
Und der alte babylonische Aberglaube samt seiner Lüge und Täuschung sinkt
unaufhaltsam in den Abgrund.
Soll Ich die Regierenden nicht durch die Not dorthin führen, damit auch ihnen
Licht werde und sie fortan nicht mehr fähig sind, dem Reich der Finsternis, dem
Gericht und dem Tod Schutz zu gewähren?
4
Bedenkt wohl: Ich lasse alles so geschehen wie diesen Tag, der euch zwar nicht
gefällt, der jedoch voller Segen für diese Erde ist.
Kurz und gut: Wer sich in Meinem Licht befindet, der braucht sich vor nichts zu
fürchten!
5
Ich will und werde nun den Hochmut und den verdorbenen Übermut auf eine Weise
heimsuchen, an die noch niemand gedacht hat –
sie werden sich in ihrem Wettstreit selbst zugrunde richten müssen, wie die
alte Hure von Babel;
denn beide sind Kinder eines und desselben Geistes und müssen sich selbst
vernichten.
Doch alle, die ermüdet und mit allerlei unnötiger Furcht beladen sind, kommt
mit liebendem Herzen zu Mir, und Ich werde euch alle erquicken! – Nehmt mit
diesen Worten Meinen Segen an: für das kommende Jahr, für alle künftige Zeit –
und für ewig. Amen.
Das sage Ich euch. – Aus „Himmlische Gaben“, Band 3, Seite 386.
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