Der Stein der Weisen

 

Der Ursprung des „Steins der Weisen“ (es gab ihrer sieben), weiß von Farbe und so groß wie ein Menschenkopf, reicht bis in die Zeit Adams zurück, als er im Tempel als Gedenkstein verwendet wurde. Auf jedem Stein standen die sieben Namen der sieben Anwesenden. Henoch berührte diese Steine im Namen des Herrn, und von diesem Moment an ging unaufhörlich eine Kraft von ihnen aus, sodass alle, die die Steine auf der Stufe des Altars im Tempel berührten, für eine gewisse Zeit Weisheit empfingen. Der Originaltext lautet:

 

„Doch eines müssen wir als sichtbares Zeugnis der Gegenwart des Herrn tun, damit sich unsere Nachkommen daran erinnern, dass der Herr Selbst diesen Tempel zur Quelle der Weisheit des menschlichen Geistes gesegnet hat. Und dieses Eine besteht darin, dass wir sieben weiße Steine hierher bringen und sie für immer auf die Stufe des Altars legen, auf der der Herr geruht hat und uns Selbst die ganze Nacht hindurch die wahre, innere, heilige Weisheit des Geistes für das ewige, freie und vollkommene Leben gelehrt hat.“ (Hui3-81:4) Alles geschah unmittelbar. Und das war der eigentliche Ursprung des „Steins der Weisen“.

 

 

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Die Kraft dieses Ortes blieb gemäß meinem Willen bis in die Zeit der Propheten Israels erhalten; und es war derselbe Berg, auf dem selbst Saul für kurze Zeit die Gabe der Prophetie empfing. Als er vom Berg herabkam, sagte das Volk: „Was ist das? Gehört Saul nun auch zu den Propheten?“ [Hui3-81:10]

 

[Anmerkung: Gibea bedeutet ‚Hügel‘ und lag etwa 10–25 Kilometer nördlich von Jerusalem.] Die zentrale Frage lautet: Spielte sich diese Geschichte von Lamech also im Gebiet Kanaans bzw. im späteren Israel in der Nähe Jerusalems ab? Müsste das Gebiet Lamechs nicht vielmehr in der Tiefebene unterhalb des Kaukasusgebirges gelegen haben, an der Grenze zur Nordtürkei oder zu Armenien?