Der Segen des Herrn allein macht reich, eigene Mühe trägt nur wenig dazu bei.
(Sprüche 10,22)

 

Großer Gott, Dein reicher Segen
stillt den Durst und macht mich satt.
Alles hängt allein davon ab,
dass ich diesen Segen hatt(e).

 

Frage: Ist die menschliche Tüchtigkeit dann etwa unwichtig?        https://ci5.googleusercontent.com/proxy/NoUTUdtQoKPlku0OSb9ALMrdolWQs05-sPailAWEMi7VaZ_tXx_m3yhroGFGbGWYMXs-uw5inTsERuenuZEQfqY-GN01raV_59Lt2K1m1G27=s0-d-e1-ft#http://www.tagesleitzettel.de/bibellese/mailpics/frage1.gif

 

 

https://ci4.googleusercontent.com/proxy/WvAZ1Gtqafk5Rq_59bvC5OWPaWMeB-bcx_98E4PWyldKGJCz9uOqzkFztWUx3s5Ny9xa83y346GAQz3lRbIrdyMRbxfheyoENtZtCl3fBew=s0-d-e1-ft#http://www.tagesleitzettel.de/bibellese/mailpics/tipp1.gif

 

Antwortvorschlag:
Nicht ganz, aber ohne Gottes Zustimmung zu unseren Taten und ohne dass wir unser Leben nach Seinem Willen ausrichten, werden wir den vollen Genuss Seines Segens nicht erfahren.
Wenn wir weiterhin mit Seinem himmlischen Segen überhäuft werden möchten, dann wenden wir uns an Gott, um fortan Seinen Willen zu tun – und Er wird Seinen Segen im Überfluss über uns ausgießen.
(Vgl. Maleachi 3,10)

 

 

 

 

 

         

 

 REISE IN DIE UNSTERBLICHKEIT

 

 

                                                                                                                                              Eigene Mühe allein hilft nicht weiter, so überträgt die "Hoffnung für alle"-Bibel diesen Bibelvers. Reich wird nur der, dem Gott Gelingen schenkt.

 

Es existiert ein deutschsprachiges Buch – sogar in zwei Teilen – das als Durchgabe entstanden ist. Das englische Medium LEES empfing es zu Beginn des letzten Jahrhunderts von einem außerirdischen Wesen. In diesem Werk wird der Lebensweg eines auf der Erde Verstorbenen in jenseitigen Sphären geschildert. Es ist inhaltlich vergleichbar mit den Schriften Himmel und Hölle, in denen Robert Blum sein Leben und Sterben im Jenseits beschreibt, sowie mit den Schilderungen über Bischof Martinus durch Jakob Lorber – bis hin zum Tor des Himmels.

 

Für uns Jakob-Lorber-Freunde ist dieses Buch besonders interessant und lehrreich, weil es zeigt, wie ein Verstorbener je nach innerem Zustand von geistigen Helfern geführt wird.

 

In den Jakob-Lorber-Büchern werden Robert Blum und Bischof Martinus unmittelbar in die oberen Himmel geführt, während im Buch Reise in die Unsterblichkeit vor allem der „Himmel der Weisheit“ hervorgehoben wird. Insgesamt handelt es sich um eine sehr schöne und erhellende Darstellung – wirklich empfehlenswert!

 

Für die Leser haben wir einige Zitate aus dem ersten Teil ausgewählt und zusätzlich ins Niederländische und Englische übersetzt. Sie vermitteln einen lebendigen Eindruck von den Zuständen in diesen geistigen Sphären.

 

Zitate aus "Reise in die Unsterblichkeit"

·        Die Farbe des Gewandes, das man trägt, ist ein deutlicher Hinweis auf den geistigen Zustand – und das gilt für jeden Angekommenen im geistigen Reich.

·        Die Vorstellung, vor einem Richterstuhl erscheinen zu müssen, ist ein Missverständnis. Man hat die Heilige Schrift an einer bestimmten Stelle zu wörtlich genommen, obwohl es sich eigentlich um ein Gleichnis handelt.

·        Das wahre Gericht Gottes geschieht immer ehrlich und unfehlbar. Es wird kein äußeres Beweismaterial benötigt – allein das, was der Angeklagte von sich selbst offenbart, genügt.

·        Für den Herrn gibt es keinen Irrtum. Was der Mensch sät, das wird er auch ernten. Kein einziger Mensch wird aufgerufen, um für einen Mitmenschen Zeugnis abzulegen – das Gericht Gottes irrt nie.

·        Alles, was auf Erden nur äußerlich angenommen wurde – gleichgültig zu welchem Zweck – wird im Jenseits von einem abfallen. Das ist die Aufgabe des Nebels: alles Aufgesetzte aufzulösen, sodass nur das Geistige bleibt. Dabei werden alle Siegel des irdischen Lebens gebrochen; was verborgen war, tritt hervor, die Lebensbücher eines jeden Menschen werden aufgeschlagen.

·        Ein grundlegender Irrtum des Menschen liegt in der Vorstellung, seine Seele müsse schon auf Erden eine endgültige Entscheidung für die Ewigkeit treffen. Stattdessen sollte das Erdenleben als erste Phase einer unendlichen Entwicklung betrachtet werden.


(Anm. d. Red.: Nach Jakob Lorber und Swedenborg ist es allerdings sehr empfehlenswert, diese Entscheidung bereits auf Erden zu treffen!)

·        Schlafen alle Menschen nach ihrer Ankunft im geistigen Reich? Das ist nicht notwendig. Der Schlaf trennt zwei seelische Entwicklungszustände – ähnlich wie wir auf Erden Tag und Nacht voneinander unterscheiden.

·        Wie erkennen die geistigen Helfer die vielen Neuankömmlinge, die ihnen anvertraut sind? An der Farbe ihrer Gewänder. Farben gelten in der geistigen Welt als untrüglicher Gradmesser.